zur Startseite
Ereignisse / Festival Szenenwechsel Luzern 28. bis 31.1.2026
Ausstellungen / Ausstellung Jolanda Masa
Mo 1.12.2025, 8:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Richard Wagner Museum Luzern, Richard-Wagner-Weg 27
Ausstellungen | Ausstellung

Rundbild

Bourbaki Panorama Luzern

Gegen Ende des 18. und im 19. Jahrhundert entwickelten sich neue Medien, die die Welt möglichst wirklichkeitsgetreu nachzubilden versuchen. Mit allen möglichen optischen und modernsten technischen Tricks wurde dem Publikum die Illusion vermittelt, selber dabei zu sein: Mitten im Schlachtgetümmel zusammen mit grossen Helden, als Augenzeuge bei der Kreuzigung Jesu, als mutiger Bergsteiger hoch oben auf dem stolzen Gipfel, als kreisender Vogel über der eindrücklichen Architektur der Stadt. Aus der allgemeinen Seh-Lust erwuchs eine eigentliche Seh-Sucht. Eidophusikon, Stereoptikon-Zyklorama, Zimmerpanorama-Kosmorama, Grosspanorama waren die Sensationen der Vorkinozeit. Sie bereicherten die Jahrmärkte oder waren – wie das Bourbaki Panorama von Luzern – als moderne Paläste der Freizeit und des Amüsements unübersehbar im öffentlichen Raum. Das Bourbaki Panorama ist ein Zeuge der Sehlust der Menschen des 19. Jahrhunderts. Das riesige Rundgemälde aus dem Jahre 1881 gehört zu den beeindruckendsten Sehspektakeln der Mediengeschichte. 112 mal 10 Meter gross, zeigt es die französische Ostarmee des Generals Bourbaki bei ihrem denkwürdigen Übertritt in die Schweiz während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 – eine aufwühlende Anklage gegen den Krieg und ein eindrückliches Zeugnis menschlicher Hilfeleistung. Dem Gemälde vorgelagert ist ein plastisch gestaltetes Gelände mit Figuren, das die ganze Szenerie in einer verblüffend dreidimensionalen Wirkung zur Geltung bringt. Gemälde und Vorgelände erzeugen zusammen eine Illusion, die Besucherinnen und Besucher an einen anderen Ort und in eine andere Zeit entführt. Das Bourbaki Panorama Luzern stellt im Umfeld der Panoramaproduktion des 19. Jahrhunderts ein aussergewöhnliches Unikat dar. Es entführt seine Besucherinnen und Besucher zwar in die Welt von Krieg und Militär, es verzichtet aber auf die Verherrlichung von militärischem Heldentum und siegreichen Schlachten. Das Bourbaki Panorama ist vielmehr eine Anklage des Krieges. Es präsentiert die negativen Seiten, das menschliche Schicksal, das Elend und vor allem die humanitäre Hilfe an die Leidenden. Es sticht damit aus der Panoramaproduktion der Epoche heraus und ist das einzige Panorama mit einer derartigen inhaltlichen Gewichtung. Die Erklärung dafür findet sich in der speziellen Rolle der Schweiz und deren Bewohner bei der Bewältigung des auf dem Panorama dargestellten Geschehens. Die Schweizer hatten namhaften Anteil an der Linderung des Leidens. Dies wiederum legte die Basis für die Themenwahl des Panoramas. Das Bourbaki Panorama ist ein selten gewordener Zeuge der Unterhaltungskultur des 19. Jahrhunderts, der Epoche vor der Erfindung des Films. Die Menschen des 18. und des 19. Jahrhunderts wurden von der Sucht getrieben, durch optische Illusionen in fremde Welten entführt zu werden. Panoramen gehören zu den populärsten Attraktionen jener Zeit und werden immer aufwändiger, grösser und realistischer. Sie haben die Aufgabe, das Volk zu verblüffen und zu informieren. Während dieses Jahrhunderts herrschte eine eigentliche Sehlust, die weltweit mit den Illusionsmaschinen Panorama befriedigt wurde. Hunderte grosser Rundbilder wurden gemalt und auf Wanderschaft geschickt, um möglichst viele Besucherinnen und Besucher zu begeistern. Die Gäste sollten im Panorama durch Raum und Zeit entführt und zu Teilnehmenden des dargestellten Ereignisses werden. Panoramen entwickelten sich so zum ersten Massenmedium der Menschheitsgeschichte. Von den vielen hundert Rundbildern existieren heute weltweit nur noch gerade rund 15 Stück aus dem 19. Jahrhundert. Der Rest wurde zerstört. Der irische Maler Robert Barker liess 1787 in London eine Erfindung patentieren, die kurz darauf unter dem Namen «Panorama» bekannt wurde. Seine Erfindung war ein naturalistisch gemaltes Rundbild. Dieses war derart gross, dass es die Betrachtenden rund umgab und sie so in die Darstellung miteinbezog. Ab den dreissiger Jahren des 19. Jahrhunderts wurden die Panoramabilder häufig mit einem sogenannten Faux-Terrain – einem dreidimensionalen Vorgelände mit Figuren und Requisiten – erweitert. Die Normgrösse eines Panorama-Gemäldes war rund 110 Meter auf 14 Meter. Beliebteste Bildthemen waren Städte und Landschaften, historische Schlachten zu Lande und auf dem Meer, sowie die Passion Christi. Aufkommen und Erfolg der Grosspanoramen stehen im Zusammenhang mit dem enormen Wachstum der Städte. Panoramen waren nur mit einer grossen Zahl von Besucherinnen und Besuchern wirtschaftlich zu betreiben. Von den alten Panoramagemälden des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sind weltweit nur 27 übrig geblieben. Heute erlebt die Medienform Panorama einen eigentlichen Boom. Rund um den Globus entstehen neue Panoramabilder in alter Tradition oder neu umgesetzt mit modernen Techniken. Als es noch kein Kino gab, besuchten die Menschen andere optische Sensationen. Das Panorama war eine davon. Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 wurde in Panorama-Gemälden häufig dargestellt. Ein belgisches Panorama-Unternehmen entdeckte den Übertritt der französischen Bourbaki-Armee in Les Verrières/NE als geeignetes Thema für ein Schweizer Panorama. Zusammen mit dem Genfer Unternehmer Henneberg engagierte man den Genfer Architekten Jacques Elysée Goss für den Bau der Panorama-Rotunde an einer grossen Ausstellung in Genf und den Genfer Kunstmaler Edouard Castres für das Rundgemälde Die ursprünglichen Masse des Bildes entsprachen denen eines in jener Zeit verbreiteten Normpanoramas, 14 bis 15 Meter in der Höhe und 112 Meter im Umfang. Beim Ein- und Erweiterungsbau einer Autogarage im Erdgeschoss des Panorama-Gebäudes wurde das Bild 1926 und 1949 am oberen Rand jeweils um gut zwei Meter – total also um mehr als 4 Meter – beschnitten. Die heutige Höhe beträgt knapp 10 Meter. Kanonengrollen aus der Ferne, wiehernde Pferde und anderes mehr bilden die Geräuschkulisse, die die Betrachterinnen und Betrachter fesselt. Eine Hörfolge, in der Pasteur Clerc seiner Tochter erzählt, wie er die Internierung der Bourbaki-Armee in jungen Jahren erlebt hat, rundet das akustische Erlebnis ab.
Ausstellungen | Ausstellung

FILL UP. Tankstelle für ein erfülltes Leben

Bourbaki Panorama Luzern

Interaktive Ausstellung zum Thema der Erfüllung im Leben in Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Institut der Universität Zürich. Mit Kunstinstallationen, Video-Interviews, Persönlichkeitstest und der Möglichkeit zu eigenen Beiträgen. Warum Erfüllung? Einige nennen es Zufriedenheit, andere Lebensfreude, weitere Erfüllung. Grundsätzlich geht es um das umfassende Gefühl, mit Deinen eigenen Werten, Deinem eigenen Leben und der Gemeinschaft in Einklang zu sein. Doch: Warum ist es gut, nach Erfüllung zu streben? Was bringt Erfüllung Dir persönlich und was bringt sie der Gemeinschaft? Die Einschätzung davon, was zur persönlichen Erfüllung wichtig sei, ist individuell. Wie Erfüllung erreicht werden kann, dazu gibt es allerdings Anhaltspunkte. Erfahre in der Ausstellung, welche Quellen zur Erfüllung in Dir schlummern und welche Eigenschaften und Haltungen Dich dazu befähigen, Erfüllung zu empfinden. Die Verbindung von Wissenschaft und Kunst ermöglicht es Dir, Erkenntnisse aus der Forschung der Universität Zürich mit Deinem Leben zu verknüpfen und in Deinem Alltag zu nutzen. Die interaktive Ausstellung lädt zum Mitmachen und Nachdenken ein. Lebensnah und hoffnungsvoll zeigt sie, wie Dir Schwierigkeiten dabei helfen, Deine Resilienz zu stärken, zu wachsen und Dich weiterzuentwickeln. Gleich vorweg: Jedes Leben kann erfüllt sein. Nimm’ Dir einen Moment und tank’ Dich voll! Die Ausstellung befindet sich im Bourbaki Pop-up im Bourbaki-Gebäude. Aufgrund von Veranstaltungen oder Vermietungen im Bourbaki Pop-up ist der Zugang zur Ausstellung nicht immer garantiert. Wir empfehlen Ihnen daher eine telefonischen Abklärung vor Ihrem Besuch. täglich, 9–22 Uhr Eintritt frei
Ausstellungen | Ausstellung

Über Grenzen. Neugier, Hoffnung, Mut

Bourbaki Panorama Luzern

Sonderausstellung im Rahmen des Erinnerungsjahres «Solidarität überschreitet Grenzen. 150 Jahre Bourbakis in der Schweiz 1871-2021». Wann haben Sie zuletzt eine Grenze überschritten? Kennen Sie Ihre eigenen Grenzen? Und wann werden diese übertreten? Grenzsituationen sind alltäglich und sie betreffen uns alle. Sie sind ambivalent, sowohl Herausforderung und Bereicherung, Gefahr wie Möglichkeit. Das Weltgeschehen führt uns Grenzen, deren Bedeutung, Respektierung und Missachtung immer wieder eindringlich vor Augen. Auch das Bourbaki Panorama überwindet Grenzen: Als Medium lotet es die Grenzen der Wahrnehmung aus und erzeugt eine «grenzenlosen» optische Illusion. Zur Erinnerung an die Grenzüberschreitung der französischen Bourbaki-Armee im Winter 1871 lädt das Museum Bourbaki Panorama zu einer Entdeckungsreise aufs Terrain der Grenze: Inspiriert vom monumentalen Rundbild ermöglicht es Begegnungen mit vielfältigen Grenzerfahrungen unserer Gegenwart und ihre Reflexion. Erkunden Sie in der Sonderausstellung vielfältige Grenzgeschichten, erproben Sie Ihre eigenen Grenzen und entdecken Sie Ihr Potential für mögliche Grenzüberschreitungen!
Ausstellungen | Ausstellung

Mein 1871. Spuren, Schicksale, Geschichten

Bourbaki Panorama Luzern

Unbestritten bleibt die Friedensbotschaft des Bourbaki Panoramas bis in unsere Tage aktuell. Das immense Rundbild zeichnet persönliche Schicksale und politische Vorgänge nach und eröffnet vielfältige Einblicke in die Alltags-, Kunst-, Kultur- und Mediengeschichte. Es erzählt Hunderte Geschichten rund um die Internierung der Bourbaki-Armee 1871 und regt zum Nachdenken an – über die Vergangenheit wie auch die Gegenwart. Erleben Sie in der aktuellen Ausstellung «Mein 1871. Spuren, Schicksale, Geschichten» die Geschehnisse der Internierung auf den Spuren der jungen Dorfbewohnerin Joséphine, des Soldatenpferdes Feuille und des Rotkreuzhelfers und späteren Malers des Rundbildes Edouard Castres hautnah mit. Legen Sie an interaktiven Stationen selbst Hand an und bilden Sie sich anhand originaler Erinnerungsstücke und des eindrücklichen Panoramafilms eine konkrete Vorstellung der Ereignisse. Machen Sie sich auf den Weg und folgen Sie Ihrem Pfad. Die aktualisierte Ausstellung ein Stockwerk unterhalb des Rundbild ermöglicht detaillierte Einblicke in die Internierung der Bourbaki-Armee im Jahr 1871. Sie wird begleitet von einem reichhaltigen Programm an Führungen und Veranstaltungen.
Ausstellungen | Ausstellung

Solo Teo Petruzzi

Kunstmuseum Luzern

Teo Petruzzi (*1994) erhält den Ausstellungspreis Solo der Kunstgesellschaft Luzern. Dieser besteht in einer Einzelausstellung während zentral! XL 2025. Petruzzi entdeckte früh, dass sich künstlerische Welten erbauen lassen – mit, wie Petruzzi selbst formuliert «Plastikbauklötzen eines Milliardenkon­zerns, der Erdöl in Einspritzformen presste und den Gedankenhorizont meiner Generation goss.» Die Virtuosität im Bauen mit Lego-Steinen setzt Petruzzi nun in der jüngsten Werkgruppe wie­der ein: Everything can be undone heisst die Gruppe der Legobauten unterschiedlicher Grösse, von winzig klein bis zur auf den Sockel gesetzten Miniatur-Nationalbank. Der Titel verweist ebenso auf das kindliche, impulsive Auseinandernehmen von Legobauten wie auch auf das De­konstruieren komplexer globaler Zusammenhänge. kuratiert von Milena von Schulthess unterstützt von Kanton Uri Kulturförderung Swisslos, Burgergemeinde Bern (Bild: Teo Petruzzi, Suisseminiature № 84: Schweizerische Nationalbank, Bern, 2024, Lego Steine, 45.1 × 33 × 29.4 cm, Courtesy of the Artist)
Ausstellungen | Ausstellung

Yann Stéphane Bisso - Mosaïque, présence, absence

Kunstmuseum Luzern

Was zeichnet verschiedene Kulturen aus? Was trennt, was verbindet sie? In seinem Werk setzt sich Yann Stéphane Bisso (*1998) malerisch mit seiner Herkunft aus Kamerun und Frankreich auseinander. So geht die Serie Cooking Mama von den Hungerrevolten 2008 in Kamerun aus, lässt aber auch die Gelbwesten-Bewegung in Frankreich anklingen. Die Serie zielt auf den globalen Lebensmittelhandel und dessen preissteigernde Wirkung, die überall auf der Welt die Ärmsten trifft, und setzt diese Phänomene in Kontrast zum Kochtopf der Mutter als Inbegriff für Heimat und Geborgenheit. In Landschaftsgemälden macht Bisso Zwischenwelten sichtbar, indem er ähnlich wie im magischen Realismus surreale Elemente durchscheinen lässt. Die neusten Arbeiten setzen sich mit dem Werk The Onlooker des jamaikanischen Bildhauers Ronald Moody auseinander. Sie thematisieren das Verhältnis von Malerei und Skulptur, Original und Kopie sowie Kunst und Magie. Bissos Serie Cooking Mama wurde von Kiefer Hablitzel | Göhner mit dem Sonderpreis ausgezeichnet, der nebst einer Einzelausstellung eine erste Publikation ermöglicht. kuratiert von Eveline Suter unterstützt von République et canton de Genève (Bild: Yann Stéphane Bisso, En second lieu ..., 2025, 100 × 450 cm (Detail), Courtesy of the artist)
Ausstellungen | Ausstellung

zentral! XL

Kunstmuseum Luzern

Mit Judith Albert, Samantha Aquilino, Irene Bisang, Nathalie Bissig, Andreas Brunner, Jonas Burkhalter, Martin Bütler, Selina Camenzind, Barbara Davi, Miranda Fierz, Asi Föcker, Jutta Galizia, Stefan Gritsch, Marianne Halter & Mario Marchisella, Gregory Tara Hari, Otto Heigold, Stephanie Hess, Sofia Hintermann, Susanne Hofer, Luzia Imhof, Max Kellenberger, Simon Kindle, Arthur Korsunskyi, Jennifer Kuhn, Markus Kummer, Matteo Laffranchi, Paul Lussi, Guy Markowitsch, Angela Mathis, Benedikt Notter, Sepideh NourManesh, Peter Regli, Christoph Rütimann, Celia & Nathalie Sidler, Bertilla Spinas, Rebekka Steiger, Julian Stettler, Daniella Tuzzi, Sebastian Utzni, Rolf Winnewisser, Gerta Xhaferaj, Maria Zgraggen, Anna-Sabina Zürrer Dieses Jahr sind wir nicht nur zentral!, sondern auch extragross: Die traditionelle Jahresausstellung erhält 2025 eine grössere Fläche. So können mehr und grössere Werke aus dem aktuellen Zentralschweizer Kunstschaffen präsentiert werden. Die Fachjury sichtet die eingereichten Dossiers und wählt die interessantesten für die Ausstellung im Kunstmuseum Luzern aus. Das Resultat ist eine abwechslungsreiche, medial vielfältige Schau, in der die Dynamik und das Potenzial der Zentralschweizer Kunst erlebbar werden. Aktuelle Tendenzen der zeitgenössischen Kunst werden ebenso aufgegriffen wie Eigenheiten des lokalen Kunstschaffens. zentral! XL ist eine Plattform und Talentschmiede mit Ausstrahlung und Tradition, ein Kosmos, der über den regionalen Tellerrand hinausweist. An der Vernissage wird neben dem Jurypreis / Preis der Zentralschweizer Kantone und dem Prix Visarte Zentralschweiz auch der Ausstellungspreis der Kunstgesellschaft Luzern vergeben: die Ausstellung Solo im Folgejahr. kuratiert von Eveline Suter (Bild: Andreas Brunner, Drawn Yonder, 2024, Polyurethan, Chromstahl, 40 × 500 × 30 cm, Courtesy of the artist)
Ausstellungen | Ausstellung

«Im Brennpunkt der Entwicklungen»

Lucerne Festival

Ausstellung von Thomas Gartmann, Doris Lanz, Gabrielle Weber und Raphaël Sudan in Kooperation mit der Hochschule der Künste Bern Blick zurück und voraus: Vor 125 Jahren gegründet und 2017 aufgelöst, prägte der Schweizerische Tonkünstlerverein die Entwicklung der zeitgenössischen Musik hierzulande massgeblich. Eine Ausstellung zeichnet sein Wirken mit prägnanten Archivdokumenten, Fotos und Erinnerungen von Zeitzeug*innen nach.
Ausstellungen | Ausstellung

plakattatatatakt

Hochschule Luzern - Musik

Eine Plakatausstellung zur 30-jährigen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Luzern – Musik und der Fachklasse Grafik
Ausstellungen | Ausstellung

Entstehung Schweiz

Forum Schweizer Geschichte Schwyz

Mit der neuen Dauerausstellung «Entstehung Schweiz. Unterwegs vom 12. ins 14. Jahrhundert» zeigt das Forum Schweizer Geschichte Schwyz die Entstehungsbedingungen der alten Eidgenossenschaft im Mittelalter auf. Die Geschichte zur Entstehung der Schweiz ist als Erlebnisparcours angelegt, der Kinder und Erwachsene emotional anspricht. Eine aussergewöhnliche Rauminszenierung über drei Stockwerke macht den Museumsbesuch zum Erlebnis. Kein Land war schon immer da, auch die Schweiz nicht. Die Geschichte der Eidgenossenschaft reicht mehr als 700 Jahre zurück. Besonders die Entstehungszeit erhitzt die Gemüter und löst Debatten aus: Wann und wo beginnt die Geschichte unseres Landes? Dieser und weiteren Fragen geht die neu eingerichtete Dauerausstellung im Forum Schweizer Geschichte in Schwyz nach. BLICK AUF MITTELEUROPA – HERRSCHAFT | SCHRIFT | AUTONOMIE Die Ausstellung beginnt im Dachgeschoss. Dort begegnet der Besucher einem imposanten, lebensgrossen Ritter auf seinem Pferd. Er versinnbildlicht die Thematik im Obergeschoss: Wie war die Beziehung zwischen König, Kirche, Adel und Bauern? Was veränderte sich, als sich die Schriftlichkeit durch das Aufkommen von Universitäten ausbreitete? Ein inszeniertes Skriptorium, eine Kanzlei sowie ein Hörsaal einer Lehranstalt vermitteln dem Besucher Einsichten in diese Zeit des Umbruchs. BLICK AUF DEN ALPENRAUM – EXPORT | IMPORT | TRANSPORT Ein Berg im Museum Die Alpen spielen ein zentrales Thema in der Ausstellung. So erstreckt sich ein beeindruckendes Bergmassiv durch das ganze Museum. Im Obergeschoss thematisiert die Ausstellung den Handel und die Mobilität im Alpenraum: Welche Erzeugnisse wurden auf den Märkten und Messen feilgeboten? Wie wurde bezahlt? Wie viele Kilos wurden auf dem Rücken von Mensch und Maultier über die steilen Bergpässe befördert? Die Nachbildung eines Hospizes, einer Sust, eines Marktstandes und innovative Medienstationen lassen die Besucher in die mittelalterliche Welt der Säumer und Kaufleute eintauchen. BLICK AUF DIE ZENTRALSCHWEIZ – FEHDE | GEMEINDE | BÜNDE Im Erdgeschoss stösst der Besucher auf eine tote Kuh, die böswillig getötet wurde. In der Zeit um 1300 herrschten in der heutigen Zentralschweiz „Wildwestmanieren“. Es wurde geraubt, gemordet und verwüstet, um dem Feind zu schaden. Was genau war der Ursprung solcher Fehden und wie bekam man diese untragbaren Zustände in den Griff? Auf einem Pfad durch einen künstlichen Wald erfährt der Besucher mehr über den entscheidenden Zusammenschluss der Talbewohner am Vierwaldstättersee, ihre Bündnisse mit den Städten und die Entstehung der Landsgemeinde. Der Abschluss der Ausstellung ist Tell, Winkelried und dem Rütli gewidmet. Wie und wann es zu den Legenden rund um die Gründung der Eidgenossenschaft kam, zeigen Bilder und Bücher im letzten Raum. IPOD–AUDIOGUIDE Die Dauerausstellung «Entstehung Schweiz. Unterwegs vom 12. ins 14. Jahrhundert» lädt die Besucherinnen und Besucher ein, die Welt rund um die Entstehungsbedingungen der alten Eidgenossenschaft per iPod-Audioguide selbst zu entdecken. Sprachen: Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch Miete: CHF 5.-, Personalausweis/Führerausweis muss hinterlegt werden.
Ausstellungen | Ausstellung

Volksmusik

Forum Schweizer Geschichte Schwyz

Bereit für ein musikalisches Abenteuer? Die interaktive Ausstellung lädt dazu ein, die faszinierende Geschichte der Schweizer Volksmusik zu erkunden. Im Mittelpunkt stehen vier typische Elemente der Schweizer Musikkultur: Schwyzerörgeli, Alphorn, Hackbrett und Jodelgesang. Volksmusik und -lieder, wie wir sie heute kennen, waren keineswegs schon immer da. Die Ausstellung zeigt, wie Melodien wandern, sich Stile vermischen und der «Mythos Volksmusik» entstanden ist. Historische Exponate, Klangbeispiele und Porträts von Musikerinnen und Musikern machen diesen Entstehungsprozess greifbar. Vom traditionellen Ländler bis zur innovativen «Neuen Schweizer Volksmusik» – hier wird die ganze Vielfalt präsentiert. Wer möchte, kann selbst Instrumente ausprobieren, Jodeln oder gar das Tanzbein schwingen.
Ausstellungen | Ausstellung

Der Computer jodelt: Volksmusik und Künstliche Intelligenz

Hochschule Luzern - Musik

KI recherchiert, schreibt, malt, komponiert. Und singt. Kann sie auch jodeln? Beherrscht sie den Glottis-Schlag? Alpentöne geht, zusammen mit der Hochschule Luzern, in einem grossangelegten Projekt der Frage nach, welchen Einfluss KI auf die Volksmusik bereits hat oder bald haben wird. Dass die KI den Pop beherrscht, damit haben wir uns abgefunden. Im Rahmen dieser interaktiven Ausstellung erklingen künstliche und natürliche Volksmusik. Die Besucher:innen können selber mit der KI interagieren, die Musik gestalten. Wie vertraut, wie fremd klingt sie? Was kann KI bereits, was (noch) nicht? Ist es mit dem Jodel-Alphorn-Fahnenschwinger-Cliché bald vorbei? Ein emotional-informativer Grenzgang. Mitwirkende: Yannick Wey (Projektleitung), Samuel Frei, Valentin Gloor, Fabian Gröger, Jeanne Fischbacher, Deborah Burri, Jonas Gerigk, Balthasar Streiff, Michal Wroblewski, Andrea Küttel u.a.m.
Ausstellungen | Ausstellung

Wakaliga.
Action! And Cut!

Kunstmuseum Luzern

Das Wakaliga Filmstudio Uganda produziert grosse Actionfilme mit sehr kleinen Budgets. Prallvoll mit Kung-Fu-Kämpfen, wilden Schiessereien, blutigen Momenten, heftigen Explosionen und witzigen Spezialeffekten sind die Filme grossartige Unterhaltung. Wie beiläufig erzählen sie von gesellschaftlichen Problemen und kriminellen Machenschaften, von Korruption, Erpressung oder Strassenkindern. Bei Genrefans haben die Filme weltweit Kultstatus; seit der documenta 15 in Kassel sind sie auch dem Kunstpublikum ein Begriff. Der Cast besteht aus Familienmitgliedern, Freund:innen und Nachbar:innen. Alle sitzen im Hof unter einem schattigen Dach zusammen, wo Isaac Nabwana als Begründer und Regisseur von Wakaliga seine Filmidee erläutert. Gemeinsam entscheidet das eingespielte Team, wie Aufgaben und Rollen verteilt werden. Wie in den Anfängen Hollywoods wird spontan gedreht. Die selbstgebauten Kulissen aus Karton brechen die Illusion und verhindern jeden Realismusverdacht. Als Set dient das eigene Grundstück oder die Nachbarschaft. Wenn nötig, werden weitere Hände, Statist:innen oder Knowhow aus der nächsten Umgebung im Stadtteil Wakaliga hinzugeholt. kuratiert von Eveline Suter unterstützt von SüdKulturFonds (Bild: Filmproduktion in Wakaliga im Juni 2024, Courtesy of the artists, Foto: Ssempala Sulaiman)
Ausstellungen | Ausstellung

Małgorzata Mirga-Tas

Kunstmuseum Luzern

Als erste Roma-Künstlerin überhaupt hat Małgorzata Mirga-Tas (*1978) ein Land an der Biennale von Venedig vertreten. Mit grossen textilen Bildern erzählte die Künstlerin 2022 im polnischen Pavillon die Geschichte der Roma, von ihren Legenden, Held:innen und mystischen Figuren, aber auch von ihrer Unterdrückung und Marginalisierung. Mit Frauen aus ihrer Gemeinschaft näht die Künstlerin Tischdecken, Vorhänge, Bettwäsche und Kleidungsstücke zu visuell starken Erzählungen. Małgorzata Mirga-Tas sammelt die Textilien im Familien- und Freundeskreis, um aus feministischer Perspektive vom Alltag der Roma, aber auch von deren rassistischer Darstellung in der europäischen Kunstgeschichte zu berichten. Die Künstlerin greift historische Vorlagen auf und verwebt diese mit alltäglichen Szenen der Gegenwart. In übergrossen Porträts hält Małgorzata Mirga-Tas Protagonist:innen fest, die von der offiziellen Geschichtsschreibung bislang übersehen wurden, und stärkt damit die Vielfalt der Stimmen. Ihre Textilbilder, raumfüllend, animiert oder lose arrangiert, dekonstruieren stereotype Darstellungen. Damit betont die Künstlerin den kulturellen Reichtum der Roma-Gemeinschaft. kuratiert von Fanni Fetzer in Kooperation mit Henie Onstad Kunstsenter, Høvikodden; Kunstmuseum Wolfsburg, Wolfsburg (Bild: Małgarzota Mirga-Tas, February,2022, 462 × 498 cm, Stoff, Acryl und Mixed Media auf Keilrahmen, Courtesy of the artist, Frith Street Gallery, London, Foksal Gallery Foundation, Warsaw and Karma International, Zurich)
Ausstellungen | Ausstellung

Schön?!
Ästhetische Betrachtung der Sammlung

Kunstmuseum Luzern

Was ist schön? Eine idyllische Landschaft, ein perfekter Körper, ein rotwangiges Kindergesicht oder ein abstrakter Farbklang? Ist gute Kunst schön? Gibt es überhaupt objektive Schönheit? Oder ist sie Geschmacksache? Manchmal steht in unserem Gästebuch der Wunsch, «mehr schöne Kunst» zu sehen. Die Sammlungsausstellung zeichnet mit Werken unterschiedlicher Epochen und Stile eine kleine Geschichte der Ästhetik nach. Was für eine Person schön ist, kann für eine andere abstossend sein. Was als schön empfunden wird, hängt vom kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Hintergrund ab. Nicht nur die Vorstellung von Schönheit wandelt sich stetig, auch das Verhältnis von Schönheit und Kunst. Lange Zeit sollte Kunst durch ihre Schönheit belehren und schmücken, doch mit der Moderne ist das enge Verhältnis von Schönheit und Kunst nicht mehr selbstverständlich, im Gegenteil: Schöne Kunst wird verdächtigt, mehr gefällig als tiefgründig zu sein. Die Ausstellung bildet keine historische Entwicklung ab, sondern thematisiert unterschiedliche Vorstellungen und lädt das Publikum ein, mitzudiskutieren. Mit: John M Armleder, Louis Béroud, Max Bill, Arnold Böcklin, James Lee Byars, Alexandre Calame, Raoul Dufy, Johann Heinrich Füssli, Ferdinand Hodler, Johannes Itten, Verena Loewensberg, Richard Paul Lohse, Olivier Mosset, Ugo Rondinone, Nelly Rudin, Albrecht Schnider, Sonja Sekula, Christine Streuli, Maurice Vlaminck u.a. kuratiert von Alexandra Blättler (Bild: Alexandre Calame, Ährenfeld bei Evian, 1853, Öl auf Leinwand, 77.5 × 119 cm, Kunstmuseum Luzern, Depositum der Stiftung BEST Art Collection Luzern, vormals Bernhard Eglin-Stiftung)
Ausstellungen | Ausstellung

Wiebke Siem - Der Traum der Dinge

Kunstmuseum Luzern

Die deutsche Künstlerin Wiebke Siem (*1954) lässt das Fantastisch-Groteske in den häuslichen Alltag einbrechen. Ob Kostüme, die dazu einladen, in eine andere Identität zu schlüpfen, oder Möbel, die die Arme baumeln lassen – Wiebke Siem schafft einen ebenso komischen wie abgründigen Kosmos, der mit Ironie und Witz die Widersprüche und Unzulänglichkeiten unserer Lebenswelt sichtbar macht. In ihren Werken verbindet die Künstlerin einen feministischen Blick mit der Kritik an problematischen Aneignungsstrategien von aussereuropäischer Kunst in der Moderne. Die Skulpturen eröffnen zahlreiche Assoziationen zur Kunstgeschichte, sei das zu den Figuren von Sophie Taeuber-Arp, der Bauhaus-Bühne, Karikaturen oder surrealistischen Collagen. Mit der interaktiven Installation Der Traum der Dinge lädt Wiebke Siem das Publikum ein, selbst tätig zu werden: Schalen, Wäscheklammern, Kochlöffel, Wallhölzer, Kleiderbügel, Perückenköpfe und andere Holzobjekte können zu lebensgrossen Figuren zusammengefügt werden. Je nachdem, ob ein Waschbrett, ein Teigbecken oder eine grosse Sperrholzdose den Leib bildet, entstehen Wesen unterschiedlichen Charakters. In Kooperation mit Fumetto Comic Festival Luzern kuratiert von Eveline Suter
Ausstellungen | Ausstellung

Kandinsky, Picasso, Miró et al.

Kunstmuseum Luzern

Mit Hans Arp, Georges Braque, Alexander Calder, Paul Cézanne, Giorgio de Chirico, André Derain, Hans Erni, Max Ernst, Luis Fernández, Alberto Giacometti, Julio González, Juan Gris, Jean Hélion, Barbara Hepworth, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Fernand Léger, Joan Miró, Piet Mondrian, Ben Nicholson, Amédée Ozenfant, Wolfgang Paalen, Pablo Picasso, Sophie Taeuber-Arp Im neu eröffneten Kunstmuseum Luzern wird 1935 eine Ausstellung der Superlative gezeigt mit Werken von Giacometti, Miró, Taeuber-Arp, Picasso, Braque, Calder und anderen. Während im nationalsozialistischen Deutschland zur selben Zeit Kunst von Wassily Kandinsky, Paul Klee oder Piet Mondrian als «entartet» diffamiert wird, zeigt das Kunstmuseum Luzern 1935 genau diese Positionen der Moderne. Die Werke kommen damals frisch aus den Ateliers. Heute hängen sie in den wichtigsten Sammlungen der Welt. Die Rekonstruktion einer für die Geschichte unserer Institution bedeutenden Ausstellung bietet die Möglichkeit, über Luzern im Kontext der 1930er-Jahren zu berichten. Aufsteigende Moderne, Ressentiments gegen Avantgarde, Faschismus und Kommunismus sind der historische Kontext der legendären Ausstellung These, Antithese, Synthese von 1935. Kandinsky, Picasso, Miró et al. zurück in Luzern vermittelt die geistigen, politischen und kulturellen Umbrüche der Zwischenkriegsjahre. Gleichzeitig bietet die Ausstellung ein überwältigendes sinnliches Kunstspektakel. kuratiert von Fanni Fetzer unterstützt von Stiftung für das Kunstmuseum Luzern, Art Mentor Foundation Lucerne, ArtClub Luzern, Rotary Club Luzern Wasserturm, Bundesamt für Kultur BAK, Swisslos Kanton Luzern, Stadt Luzern, Abreziel Foundation, Beisheim Stiftung, Carla Schwöbel-Braun, Familie Roozen, Max Chocolatier, Arthur Waser Foundation und weiteren Geldgeber:innen (Bild: Wassily Kandinsky, Durchgehender Strich, 1923, Öl auf Leinwand, 140.8 × 202 × 2.7 cm, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, erworben 1967 aus einer Spende des Westdeutschen Rundfunks, Foto: Walter Klein)
Ausstellungen | Ausstellung

spot on Sereina Steinemann

Kunstmuseum Luzern

Eine Erbsenschote, eine riesige Tasche, eine Topfpflanze, Werbeslogans oder Lebenshilfeliteratur – Sereina Steinemann (*1984) nimmt in ihren Malereien, Zeichnungen und Heften den Alltag in den Blick. Zwar teilt die Künstlerin das Interesse für die Warenwelt mit der Pop-Art, statt kühl-glatten Stillleben präsentiert sie jedoch die gewöhnlichen Dinge liebevoll mit einem Lächeln. So berühren ihre Werke, wie das Gemälde einer bunt geringelten Wollsocke oder einer blauen Tasse auf rot-weiss-kariertem Tischtuch, aufgrund der Einfachheit des Motivs wie der Malweise. Sereina Steinemann kopiert nicht die Welt der Werbung, sondern befragt mit der Serie Qualität ist unsere Stärke deren Sprache formal wie inhaltlich. Sie nutzt das bekannte Logo von Chips-Packungen, um ihre malerischen Zweifel ins Bild zu rücken. Aus ihren Werken spricht stets die Wertschätzung für die einfachen Dinge. Unter diesem freundlichen Blick macht sogar Scheitern Spass, wie die Serie Heute gelingt mir nichts beweist. Sereina Steinemann hat den Publikationspreis der Stadt Luzern spot on erhalten. Zur Ausstellung gibt Band 21 dieser Serie einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen. In Kooperation mit Kommission Bildende Kunst Stadt Luzern Kuratiert von Eveline Suter Unterstützt von Stadt Luzern, Kultur Stadt Bern, SWISSLOS/Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Kanton Schaffhausen Kulturförderung, Casimir Eigensatz Stiftung (Bild. Sereina Steinemann, Schuhladen, 2024, Ölpastell, Öl- und Acrylfarbe auf Baumwolle, 140 × 160, cm, Courtesy of the artist)
Ausstellungen | Ausstellung

Patrick Devonas «Mythen und Legenden»

Klosters Music

Wenn jemand behauptet, es gäbe niemanden mehr, der so malen kann wie Rembrandt, dann ist das ein Mythos. Die Malkunst von Patrick Devonas überzeugt aber nicht nur in der Beherrschung altmeisterlichen Techniken, sondern thematisiert Mythen und Legenden aus vergangenen Zeiten, genauso wie aus der Gegenwart. Der thematische Transfer in die gesellschaftlichen Themen des modernen Lebens wird an den eigenständigen und fantasiereichen Bildkompositionen verdeutlicht. Die künstlerische Position des sogenannten «Réalisme imaginaire» ermöglicht Patrick Devonas ein vielschichtiges Narrativ von Geschichten aus Klosters und dem Prättigau bis hin zu weltpolitischenGesellschaftsfragen. Wir freuen uns eine umfangreiche Werkschau im Atelier Bolt den Gästen von Klosters Music zu zeigen. Vernissage / Matinée: mit Patrick Devonas Sonntag, 27. Juli 11 – 12 Uhr Öffnungszeiten während der Festivalwoche: Täglich von 10 – 12 und von 13 – 17 Uhr Ausstellungsdauer: So, 27. Juli – So, 24. August 2025 Konzert «Sehnsuchtsort»: Dienstag, 29. Juli 2025, 17.00 Uhr (anschliessend Besichtigung der Ausstellung und Meet & Greet mit dem Künstler möglich)
Ausstellungen | Ausstellung

Das zweite Leben der Dinge

Forum Schweizer Geschichte Schwyz

Die Wegwerf- und Konsumgesellschaft ist ein junges Phänomen in der Geschichte der Menschheit. Knappheit und Mangel bestimmten früher den Umgang mit Materialien und Gegenständen. Bis zur industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert war es üblich, Kleidung weiterzugeben, Werkzeuge zu reparieren, Baumaterial weiterzuverwenden, Bronzegegenstände einzuschmelzen und neu zu formen oder Glasgefässe wiederzuverwerten. Ob aus Stoff, Metall, Stein oder Glas – für alle möglichen Dinge war ein zweites, drittes oder gar unendliches Leben vorgesehen. Die Ausstellung wirft einen Blick auf vergangene und heutige Methoden der Kreislaufwirtschaft. Objekte von der Steinzeit bis zur Gegenwart zeigen, wie ihre Geschichte das Bewusstsein für den Wert der Dinge schärfen kann.

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

  • Veröffentliche selbst Kommentare und Erfahrungsberichte
  • Werde Blogger: schon nach 3 erstellten Berichten erhältst Du Deinen eigenen Blog in einer Region Deiner Wahl. Völlig kostenlos!
  • Werde Gefährte Deiner Lieblings-Einrichtung in Deiner Region
  • Komm mit anderen Gefährten in Kontakt und bilde ein Netzwerk
  • Unternimm mit anderen gemeinsam etwas
  • Wähle Deine bevorzugte Sprache und erhalte auch in fremdsprachigen Regionen Informationen in Deiner Sprache
  • Bei uns wirst Du nicht ausgefragt
  • Datenschutz ist uns heilg, wir sind Europäer

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.