Ausstellungen / Museum
Bourbaki Panorama Luzern
Luzern, Löwenplatz 11
- Kinderführung
- FILL UP. Tankstelle für ein erfülltes Leben
- Führungen und Rundgänge
- Mein 1871. Spuren, Schicksale, Geschichten
- Rundbild
- Das Bourbaki Panorama gehört zu den beeindruckendsten Sehspektakeln der Mediengeschichte. Das Rundbild aus dem Jahre 1881 erinnert an den Winter 1871, als 87000 Soldaten der französischen Bourbaki-Armee im Neuenburger Jura in die Schweiz strömten ...
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FILL UP. Tankstelle für ein erfülltes Leben
Bourbaki Panorama Luzern
Interaktive Ausstellung zum Thema der Erfüllung im Leben in Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Institut der Universität Zürich. Mit Kunstinstallationen, Video-Interviews, Persönlichkeitstest und der Möglichkeit zu eigenen Beiträgen. Warum Erfüllung? Einige nennen es Zufriedenheit, andere Lebensfreude, weitere Erfüllung. Grundsätzlich geht es um das umfassende Gefühl, mit Deinen eigenen Werten, Deinem eigenen Leben und der Gemeinschaft in Einklang zu sein. Doch: Warum ist es gut, nach Erfüllung zu streben? Was bringt Erfüllung Dir persönlich und was bringt sie der Gemeinschaft? Die Einschätzung davon, was zur persönlichen Erfüllung wichtig sei, ist individuell. Wie Erfüllung erreicht werden kann, dazu gibt es allerdings Anhaltspunkte. Erfahre in der Ausstellung, welche Quellen zur Erfüllung in Dir schlummern und welche Eigenschaften und Haltungen Dich dazu befähigen, Erfüllung zu empfinden. Die Verbindung von Wissenschaft und Kunst ermöglicht es Dir, Erkenntnisse aus der Forschung der Universität Zürich mit Deinem Leben zu verknüpfen und in Deinem Alltag zu nutzen. Die interaktive Ausstellung lädt zum Mitmachen und Nachdenken ein. Lebensnah und hoffnungsvoll zeigt sie, wie Dir Schwierigkeiten dabei helfen, Deine Resilienz zu stärken, zu wachsen und Dich weiterzuentwickeln. Gleich vorweg: Jedes Leben kann erfüllt sein. Nimm’ Dir einen Moment und tank’ Dich voll! Die Ausstellung befindet sich im Bourbaki Pop-up im Bourbaki-Gebäude. Aufgrund von Veranstaltungen oder Vermietungen im Bourbaki Pop-up ist der Zugang zur Ausstellung nicht immer garantiert. Wir empfehlen Ihnen daher eine telefonischen Abklärung vor Ihrem Besuch. täglich, 9–22 Uhr Eintritt frei
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Über Grenzen. Neugier, Hoffnung, Mut
Bourbaki Panorama Luzern
Sonderausstellung im Rahmen des Erinnerungsjahres «Solidarität überschreitet Grenzen. 150 Jahre Bourbakis in der Schweiz 1871-2021». Wann haben Sie zuletzt eine Grenze überschritten? Kennen Sie Ihre eigenen Grenzen? Und wann werden diese übertreten? Grenzsituationen sind alltäglich und sie betreffen uns alle. Sie sind ambivalent, sowohl Herausforderung und Bereicherung, Gefahr wie Möglichkeit. Das Weltgeschehen führt uns Grenzen, deren Bedeutung, Respektierung und Missachtung immer wieder eindringlich vor Augen. Auch das Bourbaki Panorama überwindet Grenzen: Als Medium lotet es die Grenzen der Wahrnehmung aus und erzeugt eine «grenzenlosen» optische Illusion. Zur Erinnerung an die Grenzüberschreitung der französischen Bourbaki-Armee im Winter 1871 lädt das Museum Bourbaki Panorama zu einer Entdeckungsreise aufs Terrain der Grenze: Inspiriert vom monumentalen Rundbild ermöglicht es Begegnungen mit vielfältigen Grenzerfahrungen unserer Gegenwart und ihre Reflexion. Erkunden Sie in der Sonderausstellung vielfältige Grenzgeschichten, erproben Sie Ihre eigenen Grenzen und entdecken Sie Ihr Potential für mögliche Grenzüberschreitungen!
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Mein 1871. Spuren, Schicksale, Geschichten
Bourbaki Panorama Luzern
Unbestritten bleibt die Friedensbotschaft des Bourbaki Panoramas bis in unsere Tage aktuell. Das immense Rundbild zeichnet persönliche Schicksale und politische Vorgänge nach und eröffnet vielfältige Einblicke in die Alltags-, Kunst-, Kultur- und Mediengeschichte. Es erzählt Hunderte Geschichten rund um die Internierung der Bourbaki-Armee 1871 und regt zum Nachdenken an – über die Vergangenheit wie auch die Gegenwart. Erleben Sie in der aktuellen Ausstellung «Mein 1871. Spuren, Schicksale, Geschichten» die Geschehnisse der Internierung auf den Spuren der jungen Dorfbewohnerin Joséphine, des Soldatenpferdes Feuille und des Rotkreuzhelfers und späteren Malers des Rundbildes Edouard Castres hautnah mit. Legen Sie an interaktiven Stationen selbst Hand an und bilden Sie sich anhand originaler Erinnerungsstücke und des eindrücklichen Panoramafilms eine konkrete Vorstellung der Ereignisse. Machen Sie sich auf den Weg und folgen Sie Ihrem Pfad. Die aktualisierte Ausstellung ein Stockwerk unterhalb des Rundbild ermöglicht detaillierte Einblicke in die Internierung der Bourbaki-Armee im Jahr 1871. Sie wird begleitet von einem reichhaltigen Programm an Führungen und Veranstaltungen.
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Solo Teo Petruzzi
Kunstmuseum Luzern
Teo Petruzzi (*1994) erhält den Ausstellungspreis Solo der Kunstgesellschaft Luzern. Dieser besteht in einer Einzelausstellung während zentral! XL 2025. Petruzzi entdeckte früh, dass sich künstlerische Welten erbauen lassen – mit, wie Petruzzi selbst formuliert «Plastikbauklötzen eines Milliardenkonzerns, der Erdöl in Einspritzformen presste und den Gedankenhorizont meiner Generation goss.» Die Virtuosität im Bauen mit Lego-Steinen setzt Petruzzi nun in der jüngsten Werkgruppe wieder ein: Everything can be undone heisst die Gruppe der Legobauten unterschiedlicher Grösse, von winzig klein bis zur auf den Sockel gesetzten Miniatur-Nationalbank. Der Titel verweist ebenso auf das kindliche, impulsive Auseinandernehmen von Legobauten wie auch auf das Dekonstruieren komplexer globaler Zusammenhänge. kuratiert von Milena von Schulthess unterstützt von Kanton Uri Kulturförderung Swisslos, Burgergemeinde Bern (Bild: Teo Petruzzi, Suisseminiature № 84: Schweizerische Nationalbank, Bern, 2024, Lego Steine, 45.1 × 33 × 29.4 cm, Courtesy of the Artist)
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Yann Stéphane Bisso - Mosaïque, présence, absence
Kunstmuseum Luzern
Was zeichnet verschiedene Kulturen aus? Was trennt, was verbindet sie? In seinem Werk setzt sich Yann Stéphane Bisso (*1998) malerisch mit seiner Herkunft aus Kamerun und Frankreich auseinander. So geht die Serie Cooking Mama von den Hungerrevolten 2008 in Kamerun aus, lässt aber auch die Gelbwesten-Bewegung in Frankreich anklingen. Die Serie zielt auf den globalen Lebensmittelhandel und dessen preissteigernde Wirkung, die überall auf der Welt die Ärmsten trifft, und setzt diese Phänomene in Kontrast zum Kochtopf der Mutter als Inbegriff für Heimat und Geborgenheit. In Landschaftsgemälden macht Bisso Zwischenwelten sichtbar, indem er ähnlich wie im magischen Realismus surreale Elemente durchscheinen lässt. Die neusten Arbeiten setzen sich mit dem Werk The Onlooker des jamaikanischen Bildhauers Ronald Moody auseinander. Sie thematisieren das Verhältnis von Malerei und Skulptur, Original und Kopie sowie Kunst und Magie. Bissos Serie Cooking Mama wurde von Kiefer Hablitzel | Göhner mit dem Sonderpreis ausgezeichnet, der nebst einer Einzelausstellung eine erste Publikation ermöglicht. kuratiert von Eveline Suter unterstützt von République et canton de Genève (Bild: Yann Stéphane Bisso, En second lieu ..., 2025, 100 × 450 cm (Detail), Courtesy of the artist)
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zentral! XL
Kunstmuseum Luzern
Mit Judith Albert, Samantha Aquilino, Irene Bisang, Nathalie Bissig, Andreas Brunner, Jonas Burkhalter, Martin Bütler, Selina Camenzind, Barbara Davi, Miranda Fierz, Asi Föcker, Jutta Galizia, Stefan Gritsch, Marianne Halter & Mario Marchisella, Gregory Tara Hari, Otto Heigold, Stephanie Hess, Sofia Hintermann, Susanne Hofer, Luzia Imhof, Max Kellenberger, Simon Kindle, Arthur Korsunskyi, Jennifer Kuhn, Markus Kummer, Matteo Laffranchi, Paul Lussi, Guy Markowitsch, Angela Mathis, Benedikt Notter, Sepideh NourManesh, Peter Regli, Christoph Rütimann, Celia & Nathalie Sidler, Bertilla Spinas, Rebekka Steiger, Julian Stettler, Daniella Tuzzi, Sebastian Utzni, Rolf Winnewisser, Gerta Xhaferaj, Maria Zgraggen, Anna-Sabina Zürrer Dieses Jahr sind wir nicht nur zentral!, sondern auch extragross: Die traditionelle Jahresausstellung erhält 2025 eine grössere Fläche. So können mehr und grössere Werke aus dem aktuellen Zentralschweizer Kunstschaffen präsentiert werden. Die Fachjury sichtet die eingereichten Dossiers und wählt die interessantesten für die Ausstellung im Kunstmuseum Luzern aus. Das Resultat ist eine abwechslungsreiche, medial vielfältige Schau, in der die Dynamik und das Potenzial der Zentralschweizer Kunst erlebbar werden. Aktuelle Tendenzen der zeitgenössischen Kunst werden ebenso aufgegriffen wie Eigenheiten des lokalen Kunstschaffens. zentral! XL ist eine Plattform und Talentschmiede mit Ausstrahlung und Tradition, ein Kosmos, der über den regionalen Tellerrand hinausweist. An der Vernissage wird neben dem Jurypreis / Preis der Zentralschweizer Kantone und dem Prix Visarte Zentralschweiz auch der Ausstellungspreis der Kunstgesellschaft Luzern vergeben: die Ausstellung Solo im Folgejahr. kuratiert von Eveline Suter (Bild: Andreas Brunner, Drawn Yonder, 2024, Polyurethan, Chromstahl, 40 × 500 × 30 cm, Courtesy of the artist)
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«Im Brennpunkt der Entwicklungen»
Lucerne Festival
Ausstellung von Thomas Gartmann, Doris Lanz, Gabrielle Weber und Raphaël Sudan in Kooperation mit der Hochschule der Künste Bern Blick zurück und voraus: Vor 125 Jahren gegründet und 2017 aufgelöst, prägte der Schweizerische Tonkünstlerverein die Entwicklung der zeitgenössischen Musik hierzulande massgeblich. Eine Ausstellung zeichnet sein Wirken mit prägnanten Archivdokumenten, Fotos und Erinnerungen von Zeitzeug*innen nach.
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plakattatatatakt
Hochschule Luzern - Musik
Eine Plakatausstellung zur 30-jährigen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Luzern – Musik und der Fachklasse Grafik
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Entstehung Schweiz
Forum Schweizer Geschichte Schwyz
Mit der neuen Dauerausstellung «Entstehung Schweiz. Unterwegs vom 12. ins 14. Jahrhundert» zeigt das Forum Schweizer Geschichte Schwyz die Entstehungsbedingungen der alten Eidgenossenschaft im Mittelalter auf. Die Geschichte zur Entstehung der Schweiz ist als Erlebnisparcours angelegt, der Kinder und Erwachsene emotional anspricht. Eine aussergewöhnliche Rauminszenierung über drei Stockwerke macht den Museumsbesuch zum Erlebnis. Kein Land war schon immer da, auch die Schweiz nicht. Die Geschichte der Eidgenossenschaft reicht mehr als 700 Jahre zurück. Besonders die Entstehungszeit erhitzt die Gemüter und löst Debatten aus: Wann und wo beginnt die Geschichte unseres Landes? Dieser und weiteren Fragen geht die neu eingerichtete Dauerausstellung im Forum Schweizer Geschichte in Schwyz nach. BLICK AUF MITTELEUROPA – HERRSCHAFT | SCHRIFT | AUTONOMIE Die Ausstellung beginnt im Dachgeschoss. Dort begegnet der Besucher einem imposanten, lebensgrossen Ritter auf seinem Pferd. Er versinnbildlicht die Thematik im Obergeschoss: Wie war die Beziehung zwischen König, Kirche, Adel und Bauern? Was veränderte sich, als sich die Schriftlichkeit durch das Aufkommen von Universitäten ausbreitete? Ein inszeniertes Skriptorium, eine Kanzlei sowie ein Hörsaal einer Lehranstalt vermitteln dem Besucher Einsichten in diese Zeit des Umbruchs. BLICK AUF DEN ALPENRAUM – EXPORT | IMPORT | TRANSPORT Ein Berg im Museum Die Alpen spielen ein zentrales Thema in der Ausstellung. So erstreckt sich ein beeindruckendes Bergmassiv durch das ganze Museum. Im Obergeschoss thematisiert die Ausstellung den Handel und die Mobilität im Alpenraum: Welche Erzeugnisse wurden auf den Märkten und Messen feilgeboten? Wie wurde bezahlt? Wie viele Kilos wurden auf dem Rücken von Mensch und Maultier über die steilen Bergpässe befördert? Die Nachbildung eines Hospizes, einer Sust, eines Marktstandes und innovative Medienstationen lassen die Besucher in die mittelalterliche Welt der Säumer und Kaufleute eintauchen. BLICK AUF DIE ZENTRALSCHWEIZ – FEHDE | GEMEINDE | BÜNDE Im Erdgeschoss stösst der Besucher auf eine tote Kuh, die böswillig getötet wurde. In der Zeit um 1300 herrschten in der heutigen Zentralschweiz „Wildwestmanieren“. Es wurde geraubt, gemordet und verwüstet, um dem Feind zu schaden. Was genau war der Ursprung solcher Fehden und wie bekam man diese untragbaren Zustände in den Griff? Auf einem Pfad durch einen künstlichen Wald erfährt der Besucher mehr über den entscheidenden Zusammenschluss der Talbewohner am Vierwaldstättersee, ihre Bündnisse mit den Städten und die Entstehung der Landsgemeinde. Der Abschluss der Ausstellung ist Tell, Winkelried und dem Rütli gewidmet. Wie und wann es zu den Legenden rund um die Gründung der Eidgenossenschaft kam, zeigen Bilder und Bücher im letzten Raum. IPOD–AUDIOGUIDE Die Dauerausstellung «Entstehung Schweiz. Unterwegs vom 12. ins 14. Jahrhundert» lädt die Besucherinnen und Besucher ein, die Welt rund um die Entstehungsbedingungen der alten Eidgenossenschaft per iPod-Audioguide selbst zu entdecken. Sprachen: Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch Miete: CHF 5.-, Personalausweis/Führerausweis muss hinterlegt werden.
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Volksmusik
Forum Schweizer Geschichte Schwyz
Bereit für ein musikalisches Abenteuer? Die interaktive Ausstellung lädt dazu ein, die faszinierende Geschichte der Schweizer Volksmusik zu erkunden. Im Mittelpunkt stehen vier typische Elemente der Schweizer Musikkultur: Schwyzerörgeli, Alphorn, Hackbrett und Jodelgesang. Volksmusik und -lieder, wie wir sie heute kennen, waren keineswegs schon immer da. Die Ausstellung zeigt, wie Melodien wandern, sich Stile vermischen und der «Mythos Volksmusik» entstanden ist. Historische Exponate, Klangbeispiele und Porträts von Musikerinnen und Musikern machen diesen Entstehungsprozess greifbar. Vom traditionellen Ländler bis zur innovativen «Neuen Schweizer Volksmusik» – hier wird die ganze Vielfalt präsentiert. Wer möchte, kann selbst Instrumente ausprobieren, Jodeln oder gar das Tanzbein schwingen.
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Der Computer jodelt: Volksmusik und Künstliche Intelligenz
Hochschule Luzern - Musik
KI recherchiert, schreibt, malt, komponiert. Und singt. Kann sie auch jodeln? Beherrscht sie den Glottis-Schlag? Alpentöne geht, zusammen mit der Hochschule Luzern, in einem grossangelegten Projekt der Frage nach, welchen Einfluss KI auf die Volksmusik bereits hat oder bald haben wird. Dass die KI den Pop beherrscht, damit haben wir uns abgefunden. Im Rahmen dieser interaktiven Ausstellung erklingen künstliche und natürliche Volksmusik. Die Besucher:innen können selber mit der KI interagieren, die Musik gestalten. Wie vertraut, wie fremd klingt sie? Was kann KI bereits, was (noch) nicht? Ist es mit dem Jodel-Alphorn-Fahnenschwinger-Cliché bald vorbei? Ein emotional-informativer Grenzgang. Mitwirkende: Yannick Wey (Projektleitung), Samuel Frei, Valentin Gloor, Fabian Gröger, Jeanne Fischbacher, Deborah Burri, Jonas Gerigk, Balthasar Streiff, Michal Wroblewski, Andrea Küttel u.a.m.
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Wakaliga.
Wakaliga.
Action! And Cut!
Kunstmuseum Luzern
Das Wakaliga Filmstudio Uganda produziert grosse Actionfilme mit sehr kleinen Budgets. Prallvoll mit Kung-Fu-Kämpfen, wilden Schiessereien, blutigen Momenten, heftigen Explosionen und witzigen Spezialeffekten sind die Filme grossartige Unterhaltung. Wie beiläufig erzählen sie von gesellschaftlichen Problemen und kriminellen Machenschaften, von Korruption, Erpressung oder Strassenkindern. Bei Genrefans haben die Filme weltweit Kultstatus; seit der documenta 15 in Kassel sind sie auch dem Kunstpublikum ein Begriff. Der Cast besteht aus Familienmitgliedern, Freund:innen und Nachbar:innen. Alle sitzen im Hof unter einem schattigen Dach zusammen, wo Isaac Nabwana als Begründer und Regisseur von Wakaliga seine Filmidee erläutert. Gemeinsam entscheidet das eingespielte Team, wie Aufgaben und Rollen verteilt werden. Wie in den Anfängen Hollywoods wird spontan gedreht. Die selbstgebauten Kulissen aus Karton brechen die Illusion und verhindern jeden Realismusverdacht. Als Set dient das eigene Grundstück oder die Nachbarschaft. Wenn nötig, werden weitere Hände, Statist:innen oder Knowhow aus der nächsten Umgebung im Stadtteil Wakaliga hinzugeholt. kuratiert von Eveline Suter unterstützt von SüdKulturFonds (Bild: Filmproduktion in Wakaliga im Juni 2024, Courtesy of the artists, Foto: Ssempala Sulaiman)
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Małgorzata Mirga-Tas
Kunstmuseum Luzern
Als erste Roma-Künstlerin überhaupt hat Małgorzata Mirga-Tas (*1978) ein Land an der Biennale von Venedig vertreten. Mit grossen textilen Bildern erzählte die Künstlerin 2022 im polnischen Pavillon die Geschichte der Roma, von ihren Legenden, Held:innen und mystischen Figuren, aber auch von ihrer Unterdrückung und Marginalisierung. Mit Frauen aus ihrer Gemeinschaft näht die Künstlerin Tischdecken, Vorhänge, Bettwäsche und Kleidungsstücke zu visuell starken Erzählungen. Małgorzata Mirga-Tas sammelt die Textilien im Familien- und Freundeskreis, um aus feministischer Perspektive vom Alltag der Roma, aber auch von deren rassistischer Darstellung in der europäischen Kunstgeschichte zu berichten. Die Künstlerin greift historische Vorlagen auf und verwebt diese mit alltäglichen Szenen der Gegenwart. In übergrossen Porträts hält Małgorzata Mirga-Tas Protagonist:innen fest, die von der offiziellen Geschichtsschreibung bislang übersehen wurden, und stärkt damit die Vielfalt der Stimmen. Ihre Textilbilder, raumfüllend, animiert oder lose arrangiert, dekonstruieren stereotype Darstellungen. Damit betont die Künstlerin den kulturellen Reichtum der Roma-Gemeinschaft. kuratiert von Fanni Fetzer in Kooperation mit Henie Onstad Kunstsenter, Høvikodden; Kunstmuseum Wolfsburg, Wolfsburg (Bild: Małgarzota Mirga-Tas, February,2022, 462 × 498 cm, Stoff, Acryl und Mixed Media auf Keilrahmen, Courtesy of the artist, Frith Street Gallery, London, Foksal Gallery Foundation, Warsaw and Karma International, Zurich)
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Schön?!
Schön?!
Ästhetische Betrachtung der Sammlung
Kunstmuseum Luzern
Was ist schön? Eine idyllische Landschaft, ein perfekter Körper, ein rotwangiges Kindergesicht oder ein abstrakter Farbklang? Ist gute Kunst schön? Gibt es überhaupt objektive Schönheit? Oder ist sie Geschmacksache? Manchmal steht in unserem Gästebuch der Wunsch, «mehr schöne Kunst» zu sehen. Die Sammlungsausstellung zeichnet mit Werken unterschiedlicher Epochen und Stile eine kleine Geschichte der Ästhetik nach. Was für eine Person schön ist, kann für eine andere abstossend sein. Was als schön empfunden wird, hängt vom kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Hintergrund ab. Nicht nur die Vorstellung von Schönheit wandelt sich stetig, auch das Verhältnis von Schönheit und Kunst. Lange Zeit sollte Kunst durch ihre Schönheit belehren und schmücken, doch mit der Moderne ist das enge Verhältnis von Schönheit und Kunst nicht mehr selbstverständlich, im Gegenteil: Schöne Kunst wird verdächtigt, mehr gefällig als tiefgründig zu sein. Die Ausstellung bildet keine historische Entwicklung ab, sondern thematisiert unterschiedliche Vorstellungen und lädt das Publikum ein, mitzudiskutieren. Mit: John M Armleder, Louis Béroud, Max Bill, Arnold Böcklin, James Lee Byars, Alexandre Calame, Raoul Dufy, Johann Heinrich Füssli, Ferdinand Hodler, Johannes Itten, Verena Loewensberg, Richard Paul Lohse, Olivier Mosset, Ugo Rondinone, Nelly Rudin, Albrecht Schnider, Sonja Sekula, Christine Streuli, Maurice Vlaminck u.a. kuratiert von Alexandra Blättler (Bild: Alexandre Calame, Ährenfeld bei Evian, 1853, Öl auf Leinwand, 77.5 × 119 cm, Kunstmuseum Luzern, Depositum der Stiftung BEST Art Collection Luzern, vormals Bernhard Eglin-Stiftung)
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Wiebke Siem - Der Traum der Dinge
Kunstmuseum Luzern
Die deutsche Künstlerin Wiebke Siem (*1954) lässt das Fantastisch-Groteske in den häuslichen Alltag einbrechen. Ob Kostüme, die dazu einladen, in eine andere Identität zu schlüpfen, oder Möbel, die die Arme baumeln lassen – Wiebke Siem schafft einen ebenso komischen wie abgründigen Kosmos, der mit Ironie und Witz die Widersprüche und Unzulänglichkeiten unserer Lebenswelt sichtbar macht. In ihren Werken verbindet die Künstlerin einen feministischen Blick mit der Kritik an problematischen Aneignungsstrategien von aussereuropäischer Kunst in der Moderne. Die Skulpturen eröffnen zahlreiche Assoziationen zur Kunstgeschichte, sei das zu den Figuren von Sophie Taeuber-Arp, der Bauhaus-Bühne, Karikaturen oder surrealistischen Collagen. Mit der interaktiven Installation Der Traum der Dinge lädt Wiebke Siem das Publikum ein, selbst tätig zu werden: Schalen, Wäscheklammern, Kochlöffel, Wallhölzer, Kleiderbügel, Perückenköpfe und andere Holzobjekte können zu lebensgrossen Figuren zusammengefügt werden. Je nachdem, ob ein Waschbrett, ein Teigbecken oder eine grosse Sperrholzdose den Leib bildet, entstehen Wesen unterschiedlichen Charakters. In Kooperation mit Fumetto Comic Festival Luzern kuratiert von Eveline Suter
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Kandinsky, Picasso, Miró et al.
Kunstmuseum Luzern
Mit Hans Arp, Georges Braque, Alexander Calder, Paul Cézanne, Giorgio de Chirico, André Derain, Hans Erni, Max Ernst, Luis Fernández, Alberto Giacometti, Julio González, Juan Gris, Jean Hélion, Barbara Hepworth, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Fernand Léger, Joan Miró, Piet Mondrian, Ben Nicholson, Amédée Ozenfant, Wolfgang Paalen, Pablo Picasso, Sophie Taeuber-Arp Im neu eröffneten Kunstmuseum Luzern wird 1935 eine Ausstellung der Superlative gezeigt mit Werken von Giacometti, Miró, Taeuber-Arp, Picasso, Braque, Calder und anderen. Während im nationalsozialistischen Deutschland zur selben Zeit Kunst von Wassily Kandinsky, Paul Klee oder Piet Mondrian als «entartet» diffamiert wird, zeigt das Kunstmuseum Luzern 1935 genau diese Positionen der Moderne. Die Werke kommen damals frisch aus den Ateliers. Heute hängen sie in den wichtigsten Sammlungen der Welt. Die Rekonstruktion einer für die Geschichte unserer Institution bedeutenden Ausstellung bietet die Möglichkeit, über Luzern im Kontext der 1930er-Jahren zu berichten. Aufsteigende Moderne, Ressentiments gegen Avantgarde, Faschismus und Kommunismus sind der historische Kontext der legendären Ausstellung These, Antithese, Synthese von 1935. Kandinsky, Picasso, Miró et al. zurück in Luzern vermittelt die geistigen, politischen und kulturellen Umbrüche der Zwischenkriegsjahre. Gleichzeitig bietet die Ausstellung ein überwältigendes sinnliches Kunstspektakel. kuratiert von Fanni Fetzer unterstützt von Stiftung für das Kunstmuseum Luzern, Art Mentor Foundation Lucerne, ArtClub Luzern, Rotary Club Luzern Wasserturm, Bundesamt für Kultur BAK, Swisslos Kanton Luzern, Stadt Luzern, Abreziel Foundation, Beisheim Stiftung, Carla Schwöbel-Braun, Familie Roozen, Max Chocolatier, Arthur Waser Foundation und weiteren Geldgeber:innen (Bild: Wassily Kandinsky, Durchgehender Strich, 1923, Öl auf Leinwand, 140.8 × 202 × 2.7 cm, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, erworben 1967 aus einer Spende des Westdeutschen Rundfunks, Foto: Walter Klein)
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spot on Sereina Steinemann
Kunstmuseum Luzern
Eine Erbsenschote, eine riesige Tasche, eine Topfpflanze, Werbeslogans oder Lebenshilfeliteratur – Sereina Steinemann (*1984) nimmt in ihren Malereien, Zeichnungen und Heften den Alltag in den Blick. Zwar teilt die Künstlerin das Interesse für die Warenwelt mit der Pop-Art, statt kühl-glatten Stillleben präsentiert sie jedoch die gewöhnlichen Dinge liebevoll mit einem Lächeln. So berühren ihre Werke, wie das Gemälde einer bunt geringelten Wollsocke oder einer blauen Tasse auf rot-weiss-kariertem Tischtuch, aufgrund der Einfachheit des Motivs wie der Malweise. Sereina Steinemann kopiert nicht die Welt der Werbung, sondern befragt mit der Serie Qualität ist unsere Stärke deren Sprache formal wie inhaltlich. Sie nutzt das bekannte Logo von Chips-Packungen, um ihre malerischen Zweifel ins Bild zu rücken. Aus ihren Werken spricht stets die Wertschätzung für die einfachen Dinge. Unter diesem freundlichen Blick macht sogar Scheitern Spass, wie die Serie Heute gelingt mir nichts beweist. Sereina Steinemann hat den Publikationspreis der Stadt Luzern spot on erhalten. Zur Ausstellung gibt Band 21 dieser Serie einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen. In Kooperation mit Kommission Bildende Kunst Stadt Luzern Kuratiert von Eveline Suter Unterstützt von Stadt Luzern, Kultur Stadt Bern, SWISSLOS/Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Kanton Schaffhausen Kulturförderung, Casimir Eigensatz Stiftung (Bild. Sereina Steinemann, Schuhladen, 2024, Ölpastell, Öl- und Acrylfarbe auf Baumwolle, 140 × 160, cm, Courtesy of the artist)
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Patrick Devonas «Mythen und Legenden»
Klosters Music
Wenn jemand behauptet, es gäbe niemanden mehr, der so malen kann wie Rembrandt, dann ist das ein Mythos. Die Malkunst von Patrick Devonas überzeugt aber nicht nur in der Beherrschung altmeisterlichen Techniken, sondern thematisiert Mythen und Legenden aus vergangenen Zeiten, genauso wie aus der Gegenwart. Der thematische Transfer in die gesellschaftlichen Themen des modernen Lebens wird an den eigenständigen und fantasiereichen Bildkompositionen verdeutlicht. Die künstlerische Position des sogenannten «Réalisme imaginaire» ermöglicht Patrick Devonas ein vielschichtiges Narrativ von Geschichten aus Klosters und dem Prättigau bis hin zu weltpolitischenGesellschaftsfragen. Wir freuen uns eine umfangreiche Werkschau im Atelier Bolt den Gästen von Klosters Music zu zeigen. Vernissage / Matinée: mit Patrick Devonas Sonntag, 27. Juli 11 – 12 Uhr Öffnungszeiten während der Festivalwoche: Täglich von 10 – 12 und von 13 – 17 Uhr Ausstellungsdauer: So, 27. Juli – So, 24. August 2025 Konzert «Sehnsuchtsort»: Dienstag, 29. Juli 2025, 17.00 Uhr (anschliessend Besichtigung der Ausstellung und Meet & Greet mit dem Künstler möglich)
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