Aufführungen / Theater
Luzerner Theater
Luzern, Theaterstr. 2
- Premiere: Der zerbrochne Krug
- Premiere: Lotte Lenya – eine Jahrhundertbiografie
- Egal
- My Fair Lady
- Mad King & Medea
- L'elisir d'amore (Der Liebestrank)
- Seeing Beyond
- Exploration of Energy
- Eine Weihnachtsgeschichte
- I Capuleti e i Montecchi [Romeo und Julia]
- Das Luzerner Theater ist ein Mehrspartenhaus mit Oper, Schauspiel, Tanz sowie Kinder- und Jugendtheater.
Konzerte / Konzert
Festival Strings Lucerne
Luzern, Dreilindenstr. 89
- Die vier Jahreszeiten - einmal anders "Herbst"
- "Drama, Tanz & Aufbruch" - Emanuel Ax spielt Mozart
- Die vier Jahreszeiten - einmal anders "Winter"
- "Reflections" - Midori spielt Tschaikowsky
- "Chopin in Wien"
- Steinway Prizewinner Concert
- "Innocence & Love" - Von himmlischer Reinheit zur menschlichen Sehnsucht
- Die vier Jahreszeiten - einmal anders "Frühling"
- "Beethovens Vision einer Erleuchtung"
- Die vier Jahreszeiten - einmal anders "Sommer"
Aufführungen
| Oper
I Capuleti e i Montecchi
Aufführungen
| Theater
Lotte Lenya – eine Jahrhundertbiografie
Luzerner Theater
«Sie ist eine miserable Hausfrau, aber eine sehr gute Schauspielerin», sagte ihr Mann, der Komponist Kurt Weill, über Lotte Lenya, Ausnahmekünstlerin des 20. Jahrhunderts. Geboren 1898 als Karoline Blamauer in prekären Verhältnissen in Wien, gestorben 1981 als Lotte Lenya in New York. Dazwischen ein wilder Ritt durch die europäische und amerikanische Theater-, Film- und Musikgeschichte. Arbeits-, Liebes- und Freundesbeziehungen verbanden sie mit Frank Wedekind, Max Ernst, Marlene Dietrich, Max Reinhardt, Leonard Bernstein, Theodor W. Adorno, Elisabeth Bergner oder Tilly Lösch. Nachdem sie im Pfauentheater den Grundstein für ihre Karriere gelegt hatte, gelang ihr als Seeräuberjenny über Nacht der Durchbruch in der Uraufführung der «Dreigroschenoper» in Berlin. Als durchtriebene russische Geheimagentin in James Bonds «Liebesgrüsse aus Moskau» erlangte sie Weltruhm. Eine Oscarnominierung krönte schliesslich ihre Hollywood-Karriere. Gemeinsam mit dem Pianisten Peter Estermann und dem Posaunisten Andreas Tschopp sowie der Künstlerin Samantha Aquilino widmet Tini Prüfert der aussergewöhnlichen Lotte Lenya einen musikalischen Abend mit Songs von Kurt Weill, um Lenyas künstlerische Arbeit im Spiegel ihrer Zeit lebendig werden zu lassen. Gesang und Performance – Tini Prüfert Musikalische Leitung und Klavier – Peter Estermann Posaune – Andreas Tschopp Video – Samantha Aquilino Szenografische Begleitung – David Funda Dramaturgie – Amelie Lopper ab 16 Jahren
Aufführungen
| Schauspiel
Eine Weihnachtsgeschichte
Luzerner Theater
It’s the most wonderful time of the year … Nicht so für den alten Geizkragen und Geldverleiher Ebenezer Scrooge. Nicht nur hasst er Weihnachten, auch das Gesinge auf der Strasse und die um Almosen bettelnden Menschen gehen ihm auf die Nerven. Weihnachten, «das Fest der Liebe» – das ist doch Humbug! So lässt er sich auch nicht erweichen, als ihn eine Kundin um Aufschub bittet, weil sie ihr Darlehen nicht fristgerecht zurückzahlen kann. Oder als sein Mitarbeiter Bob Cratchit Weihnachten lieber mit seinem kranken Sohn verbringen möchte, anstatt zu arbeiten. Oder als sein Neffe Fred die jährliche Weihnachtseinladung ausspricht. Aber jetzt reicht’s! Sein verstorbener Geschäftspartner Marley, der zu Lebzeiten ebenso mürrisch und geizig war wie Scrooge, erscheint ihm, um ihn zu warnen – denn wenn man so selbstsüchtig durchs Leben geht, findet man auch nach dem Tod keine Ruhe – und für Scrooge ist es ja noch nicht zu spät. Marley schickt ihm also drei Geister: Den Geist der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht. Diese drei führen ihm vor Augen, was sein Handeln für Auswirkungen hat und wie wichtig es ist, für das Gute einzustehen. Lässt sich das Herz des alten Griesgrams wirklich mit ein bisschen Geisterzauber erwärmen? Regisseur Ronny Jakubaschk realisiert nach «Der Richter und sein Henker» seinen zweiten Theaterabend am Luzerner Theater: farbenfroh, bildstark, skurril und musikalisch. Regie – Ronny Jakubaschk Bühne und Video – Cornelius Reitmayr Kostüme – Lukas Wassmann Licht – Jonathan Zumsteg Musik – Paul Sies Dramaturgie – Kristina Malyseva ab 8 Jahren
Aufführungen
| Tanz
Exploration of Energy
Luzerner Theater
Die Energie und Intensität, die in Musik steckt, durch Bewegung sichtbar zu machen und sie selbst beim Zuschauen physisch erlebbar werden zu lassen – genau das gelang den beiden Tanzpersönlichkeiten, die sich für diese Tanzproduktion verantwortlich zeichneten. Die Wiedereinstudierung erlaubt nun die erneute Begegnung mit den gefeierten Choreografien von Lida Doumouliaka und Jae-Duk Kim, die vor allem eins verbindet: Beide loten aus, wie klangliche Energieströme Bewegung initiieren und kontinuierlich vorantreiben. Die griechische Choreografin Lida Doumouliaka machte sich den Furor von Igor Strawinskys Meisterwerk «Sacre du Printemps» zunutze und schuf ein Tanzstück für acht Tänzer*innen, das die Melodieverläufe und Rhythmen der Komposition gekonnt in rasanten Tanz umsetzt. Der Südkoreaner Jae-Duk Kim, ein Wirbelwind der asiatischen Tanzszene, bringt hingegen eine Besonderheit mit: Stark von Musik- und Tanztraditionen seines Landes inspiriert, entwickelt er seine Werke ausschliesslich auf der Basis von Klängen und Beats, die er selbst komponiert. Das Publikum war hingerissen, die Tänzer*innen von TanzLuzern genauso. Mehr davon, hiess es. Jae-Duk Kim ist daher in dieser Spielzeit «Artist in Residence» und wird neben «JE-UI» auch noch ein neues, dann abendfüllendes Stück zum Repertoire von TanzLuzern beitragen. JE-UI Choreografie – Jae-Duk Kim Bühne, Kostüme und Licht – Caro Stark Komposition – Jae-Duk Kim Dramaturgie – Wanda Puvogel Spring of Rites Choreografie – Lida Doumouliaka Bühne, Kostüme und Licht – Caro Stark Dramaturgie – Wanda Puvogel 1 Stunde 40 Minuten, inkl. einer Pause ab 10 Jahren
Aufführungen
| Tanz
Seeing Beyond
Luzerner Theater
In neuer Kombination präsentiert TanzLuzern zwei choreografische Glanzlichter der vergangenen Spielzeiten. In «Salty Pink» zielt Inbal Pinto mit dem ihr eigenen feinen, leicht absurden Humor direkt auf die Herzen des Publikums ab. Die israelische Künstlerin spielt gekonnt mit der Fragilität des menschlichen Körpers und nutzt nicht nur das schier endlose Bewegungsspektrum von TanzLuzerns Ensemble, sondern auch ihr theatrales Talent. Innerlich «vorgewärmt» erwartet uns dann die Tour de Force von Andrea Millers «SEREMOS». Das Stück der US-Amerikanerin sorgte in Luzern für Begeisterungsstürme und ausverkauftes Haus, bringt es doch die Ensemblemitglieder an die Grenzen dessen, was der menschliche Körper leisten kann. So gegensätzlich die beiden Werke sind – besonders reizvoll macht diese neue Paarung, dass die Choreografinnen eine ähnliche Prägung verbindet. Sowohl Andrea Miller als auch Inbal Pinto entstammen der berühmten Batsheva Dance Company. Geblieben ist ihnen Ohad Naharins Ansatz, den Körper möglichst unmittelbar, geerdet und zutiefst menschlich einzusetzen. Dass die beiden Choreografien jedoch wie Tag und Nacht daherkommen, ist deutliches Zeichen für das herausragende Talent und die grosse Originalität dieser zwei bedeutenden Frauen des Tanzes. Salty Pink Choreografie – Inbal Pinto Bühne und Kostüme – Inbal Pinto Licht – Petri Tuhkanen Musik – Maya Belsitzman Dramaturgie – Wanda Puvogel SEREMOS Choreografie – Andrea Miller Bühne und Kostüme – Caro Stark Licht – Petri Tuhkanen Dramaturgie – Wanda Puvogel ab 10 Jahren
Aufführungen
| Schauspiel
Mad King & Medea
Luzerner Theater
Ist Wahnsinn ein Mittel, der Realität zu entkommen oder – im Gegenteil – ein Mittel, um ihr zu begegnen? Mit seinem Monodrama «Eight Songs for a Mad King» (1969) schuf Peter Maxwell Davies eine raffinierte Charakterstudie des verrückten britischen Königs George III. und ging dabei von Originaltexten des Monarchen aus. Betörende Kantilenen und Kakophonien zeichnen das Bild emotionaler und geistiger Zerrüttung – sie provozieren und offenbaren zugleich eine erstaunliche Hellsichtigkeit. Die Uraufführung der renommierten britischen Komponistin Bushra El-Turk setzt dieser historischen Figur erstmals eine der widersprüchlichsten mythologischen Frauenfiguren entgegen. Das Libretto «Mein Name ist der Fluch» der preisgekrönten Schweizer Autorin Ariane Koch verleiht Medea eine neue Stimme. Im Spannungsfeld von Selbstermächtigung und Wahnsinn, Macht und Willkür, Liebe und Hass erleben wir eine Welt in Brüchen; sie mag auch Wahrheiten hervorbringen, die uns tief berühren. "Mein Name ist der Fluch. Medea." ist eine Auftragskomposition von Bushra El-Turk mit einem Libretto von Ariane Koch. Musikalische Leitung – Maria Radzikhovskiy Regie und Licht – Marie Lambert-Le Bihan Bühne – Maria-Alice Bahra Kostüme – Ilaria Ariemme Dramaturgie – Pia-Rabea Vornholt Auftragslibretto – Ariane Koch Luzerner Sinfonieorchester Koproduktion mit Lucerne Festival «Mad King & Medea» wird durch die Freunde Luzerner Theater unterstützt.
Aufführungen
| Schauspiel
Der zerbrochne Krug
Luzerner Theater
Ein zerbrochener Krug, ein verprügelter Sheriff und ein Dorf voller Verdächtigungen. Doch die einzige, die dabei war, sagt kein Wort. Es ist Gerichtstag im kleinen Dorf Highsun im Wilden Westen. Sheriff Adam, der hier für Recht und Ordnung sorgen soll, scheint eine durchzechte Nacht hinter sich zu haben. Lädiert und völlig durch den Wind findet ihn sein Gehilfe, Deputy Light, der sich schon auf die Verhandlung freut. Vor der Tür wartet bereits die aufgebrachte Mrs. Martha. Sie beschuldigt Russel, den Verlobten ihrer Tochter Eve, ihren kostbaren Krug zertrümmert zu haben – ein Erbstück, das die ganze Geschichte der Vereinigten Staaten überlebt hat – bis heute. Russel beteuert seine Unschuld! Und Eve? – die schweigt. Nun muss Sheriff Adam seines Amtes walten und Klarheit in die Angelegenheit bringen. Doch dann kündigt sich auch noch unerwarteter Besuch an: Gerichtsrat Judge Walter aus Hugerock wird Adam beim Richten über die Finger schauen. Das kann ja heiter werden. Die preisgekrönte Regisseurin Fritzi Wartenberg findet in Kleists Text einen neuen Grund für Eves Schweigen. So naheliegend, so ermächtigend und vor allem so skurril. Kleist selbst nannte sein Theaterstück um den zerbrochenen Krug eine Komödie. Fritzi Wartenberg spinnt sie mit viel schwarzem Humor weiter und versetzt die Geschichte in das patriarchale Setting des Wilden Westens, wo Recht und Gerechtigkeit längst nicht dasselbe sind. Regie – Fritzi Wartenberg Bühne – Polly Stephan Kostüme – Esther Von der Decken Musik – David Rimsky-Korsakow Licht – Petri Tuhkanen Dramaturgie – Amelie Lopper ab 15 Jahren
Aufführungen
| Musical
My Fair Lady
Luzerner Theater
In dem Musical «My Fair Lady» prallen zwei Welten aufeinander: Es ist die von Eliza Doolittle, die auf der Strasse lebt und Blumen an Passant*innen verkauft, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, und die des wohlhabenden Phonetik-Professors Henry Higgins, der sich nur in Gesellschaft begibt, um mit sprachlichem Wissen und wortgewandten Spitzfindigkeiten aufzutrumpfen. Als er mit seinem Freund Oberst Pickering wettet, er könne aus Eliza eine Herzogin machen und nicht nur ihren Dialekt in Hochsprache, sondern auch ihr gesamtes Erscheinungsbild verändern, ist genau das sein Antrieb: sich über die blasierte gehobene Mittelschicht zu erheben, indem er ihr ein «Blumenmädchen» unterjubelt. Doch nicht alles läuft so, wie in seiner Versuchsanordnung geplant. Autor Alan Jay Lerner und Komponist Frederick Loewe zeigen in ihrer Adaption des Theaterstücks «Pygmalion» eine lebendige, schlagfertige und träumerische Eliza Doolittle, die sich eben das bewahrt, was ihr Lehrer nie hatte: die Unmittelbarkeit ihrer Gefühle und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Nach Bernard Shaws «Pygmalion» und dem Film von Gabriel Pascal Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner Musik von Frederick Loewe Deutsch von Robert Gilbert Musikalische Leitung – Jonathan Bloxham, Paul-Boris Kertsman, Victor Petrov Regie – Sonja Trebes Bühne – Marialena Lapata Kostüme – Anna Brandstätter Licht – Susanne Reinhardt Video – Rebecca Stofer Choreografie – Luca Signoretti Dramaturgie – Corinna Tetzel Chor – Manuel Bethe in deutscher Sprache 2 Stunden 40 Minuten, inkl. einer Pause ab 10 Jahren
Aufführungen
| Schauspiel
Egal
Luzerner Theater
«Egal». Übersetzer und Hausmann Erik versucht seiner soeben von einer Dienstreise zurückgekehrten Frau Simone erfolglos seinen schwierigen Alltag zu beschreiben. Gegen das, was die Ingenieurin in ihrem kompetitiven Berufsleben auszuhalten hat, kommt er jedoch gefühlt nicht an. Was sind schon ein krankes Kind und eine Abgabefrist für eine Übersetzung gegen das internationale Parkett des Motorsports, auf dem Simone zu Hause ist. «Egal. Wir sind halt die Avantgarde.» Aber was genau hat der Ausbruch aus traditionellen Rollenbildern eigentlich gebracht? Eriks Karriere stagniert, während Simone zwischen Schuldgefühlen und Beförderungshoffnungen zerrissen wird. Wäre es doch einfacher, wenn die Situation umgekehrt wäre, wenn Erik auf Dienstreise ginge und bei Simone die Kinderbetreuung läge? Autor Marius von Mayenburg hat mit «Egal» ein rasantes Wortgefecht um Geschlechtergerechtigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Vorstellungen eines idealen Selbst in einer nicht so idealen Gesellschaft geschrieben. Seine «Szenen einer Ehe» fordern nicht nur die beiden Protagonist*innen heraus, auch dem Publikum wird dabei immer wieder eine neue Ausgangslage präsentiert. Regie – Florian Fiedler Bühne – Maria-Alice Bahra Kostüme – Selina Peyer Licht – Jonathan Zumsteg Dramaturgie – Eva Böhmer 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause ab 16 Jahren
Aufführungen
| Theater
Luzerner Theater
Das Luzerner Theater ist ein Mehrspartenhaus mit Oper, Schauspiel, Tanz sowie Kinder- und Jugendtheater.
Aufführungen
| Aufführung
Die vier Jahreszeiten - einmal anders "Sommer"
Festival Strings Lucerne
Claire Huangci, Klavier Festival Strings Lucerne Chamber Players Daniel Meller, Violine Alexander Kionke, Violoncello Fanny Hensel: Juni (Serenade) aus «Das Jahr» für Klavier solo H. 385 Hans Sommer: Klaviertrio Es-Dur (1884) Schweizer Erstaufführung Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio d-Moll op. 49 MWV Q 29 Mit einem sommerlichen Höhepunkt rund um Hans Sommer endet am letzten Sonntag im Juni der Zyklus «Die vier Jahreszeiten – einmal anders». Die international gefeierte Pianistin Claire Huangci eröffnet das Konzert mit einer poetischen «Serenade» aus Fanny Hensels Klavierzyklus Das Jahr H. 385, die den Juni porträtiert. Für ihre Einspielung dieses Werks sowie weiterer Musik bedeutender «Piano Heroines» wurde sie jüngst mit dem Diapason d’Or ausgezeichnet. Im Zentrum des Nachmittags steht eine besondere Entdeckung: die Schweizer Erstaufführung eines lange verschollenen Klaviertrios von Hans Sommer, einem in den letzten Jahren wiederentdeckten Komponisten aus dem Umfeld Richard Strauss’. Seine Biografie führt überraschend auch in die Welt der Familie Mendelssohn, genauer zur jüngsten Schwester von Felix und Fanny, Rebecka. Folgerichtig findet mit Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrio d-Moll, einem der grossen Meisterwerke der Gattung, das Konzert seinen glanzvollen Abschluss. Sommerliche Stimmungen, bedeutende Entdeckungen und grosse Kammermusik vereinen sich zu einem aussergewöhnlichen Konzerterlebnis.
Aufführungen
| Aufführung
"Beethovens Vision einer Erleuchtung"
Festival Strings Lucerne
Daniel Lozakovich, Violine Festival Strings Lucerne Daniel Dodds, Leitung & Violine Anton Eberl: Ouvertüre zur Oper «Die Königin der schwarzen Inseln» (1801) Camille Saint-Saëns: Violinkonzert Nr. 3 h-Moll op. 61 Ludwig van Beethoven: «Die Geschöpfe des Prometheus», Ballettmusik op. 43, Ausschnitte Zum festlichen Saisonabschluss begrüssen die Festival Strings Lucerne den jungen Geiger Daniel Lozakovich, der bereits zu den Grossen seines Fachs zählt und weltweit Erfolge feiert. Im Zentrum steht Camille Saint-Saëns’ Violinkonzert Nr. 3 h-Moll – ein Werk von virtuoser Brillanz, lyrischer Eleganz und klassischer Ausgewogenheit. Das Programm bildet eine Brücke zwischen Wien und Paris. Anton Eberl, ein Wiener Zeitgenosse Beethovens, eröffnet den Abend mit einer Opernouvertüre, die neben dramatischer Energie – für Eberl typisch – auch französischen Esprit erkennen lässt. Im zweiten Teil folgt Beethovens Ballettmusik Die Geschöpfe des Prometheus, dessen Prometheus-Thema später auch den Schlusssatz der berühmten Eroica-Sinfonie prägen sollte. Gerade dieses Prometheus-Thema bildet überraschend die Brücke zu Saint-Saëns, der seinem Idol Beethoven mit den Variations sur un thème de Beethoven op. 35 eine Hommage widmete, wobei er die gleiche Opus-Zahl verwendete wie Beethoven für seine Eroica-Variationen über ein Thema aus Die Geschöpfe des Prometheus . Es entwickelt sich so ein Programm mit spannenden Querbezügen und grosser musikalischer Energie.
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Die vier Jahreszeiten - einmal anders "Frühling"
Festival Strings Lucerne
Benjamin Engeli, Klavier Festival Strings Lucerne Chamber Players Dimitri Ashkenazy, Klarinette Jonas Iten, Violoncello Carl Frühling: Trio für Klavier, Klarinette und Violoncello a-Moll op. 40 Johannes Brahms: Trio Klavier, Klarinette und Violoncello a-Moll op. 114 Für das Frühlingskonzert der Reihe «Die vier Jahreszeiten – einmal anders» begrüssen die Festival Strings Lucerne Chamber Players den Pianisten Benjamin Engeli zu einem Programm, das den Frühling gleich doppelt zum Klingen bringt: als Jahreszeit und im Namen des Komponisten Carl Frühling. Klarinette, Violoncello und Klavier verbinden sich dabei zu einer der farbenreichsten und reizvollsten Besetzungen der Kammermusik. Im Zentrum steht das selten gespielte Trio op. 40 von Carl Frühling – ein Werk von überraschendem melodischem Reichtum, fein nuancierten Klangfarben und grosser Ausdruckskraft, das dem fantasievollen Namen seines Komponisten alle Ehre macht. Dem gegenüber steht ein Meisterwerk von Johannes Brahms, in dem sich Tiefe, Wärme und kammermusikalische Intensität auf unverwechselbare Weise verdichten. So treten zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermassen faszinierende Klangwelten in einen spannenden Dialog. Ein Konzert voller Lyrik, Farben und Entdeckungen – und ein musikalischer Frühling, der weit über die Jahreszeit hinausstrahlt.
Aufführungen
| Aufführung
"Innocence & Love" - Von himmlischer Reinheit zur menschlichen Sehnsucht
Festival Strings Lucerne
Chelsea Zurflüh, Sopran Immanuel Richter, Trompete Festival Strings Lucerne Daniel Dodds, Leitung & Violine Gemeinsam mit der Schweizer Sopranistin Chelsea Zurflüh und dem Trompeter Immanuel Richter gestalten die Festival Strings Lucerne und Danuel Dodds einen aussergewöhnlichen Konzertabend über das Entstehen der Liebe – von himmlischer Reinheit bis zur verletzlichen Schönheit menschlicher Gefühle. Mit Chelsea Zurflüh steht erstmals eine der spannendsten jungen Sopranstimmen Europas mit den Festival Strings Lucerne auf der Bühne. Die Gewinnerin des Concours de Genève machte zuletzt mit wichtigen Debüts unter anderem an der Bayerischen Staatsoper, im Wiener Konzerthaus und am Royal Opera House Covent Garden auf sich aufmerksam. Ausgehend von der Trompete als Symbol lichtvoller Klarheit und ausgewählten Barock-Arien spannt das Programm einen grossen musikalischen Bogen. Im zweiten Teil führt Mozart immer tiefer in die Welt menschlicher Empfindungen – von zarter Verliebtheit über Sehnsucht und Hoffnung bis zu Schmerz und Abschied.
Aufführungen
| Aufführung
Steinway Prizewinner Concert
Festival Strings Lucerne
Der 1. Preisträger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2025 stellt sich in Luzern vor: Mit Nikola Meeuwsen ist der erste niederländische Gewinner des renommierten belgischen Wettbewerbs in einem Steinway Prizewinner Concert bei den Festival Strings Lucerne zu erleben. Der junge Pianist, der mit seiner aussergewöhnlichen Musikalität und technischen Brillanz die internationale Musikwelt aufhorchen liess, gibt dabei sein Luzern-Debüt. Für seinen ersten Auftritt in Luzern hat Nikola Meeuwsen ein Programm mit einigen Perlen des Klavierrepertoires zusammengestellt. Mendelssohns Variations sérieuses verbinden meisterhafte Formkunst mit virtuosem Einfallsreichtum. Einen besonderen Höhepunkt bildet die von Brahms für die linke Hand eingerichtete Fassung von Bachs berühmter Chaconne – eine faszinierende Begegnung zweier musikalischer Genies. Mit Schuberts vier Impromptus op. 90 erklingen schliesslich Werke voller Poesie, Tiefe und Ausdruckskraft. Ein Konzert, das nicht nur zentrale Meisterwerke der Klavierliteratur vereint, sondern auch die Gelegenheit bietet, einen der vielversprechendsten jungen Pianisten am Beginn einer internationalen Karriere zu erleben.
Aufführungen
| Aufführung
"Chopin in Wien"
Festival Strings Lucerne
Kevin Chen, Klavier Festival Strings Lucerne Daniel Dodds, Leitung & Violine Ludwig van Beethoven: Grosse Ouvertüre C-Dur op. 115 «Zur Namensfeier» Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 Leopoldine Blahetka: Konzertstück für Klavier und Orchester op. 25 Franz Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 «Unvollendete» Mit Kevin Chen gibt einer der aufregendsten jungen Pianisten unserer Zeit sein Debüt im KKL Luzern. Der erst 21-jährige Kanadier heimste bereits Preis auf Preis ein. Er gewann 17-jährig den Concours de Genève, 18-jährig den Arthur-Rubinstein-Wettbewerb und erspielte sich zuletzt die Silbermedaille beim Chopin-Wettbewerb in Warschau. Gemeinsam mit Daniel Dodds gestaltet er ein Programm rund um Chopins Wien-Aufenthalt von 1829. Im Zentrum steht Chopins glanzvolles Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll – ein Werk, mit dem Kevin Chen bereits grosse Erfolge feierte. Eine Entdeckung ist die Pianistin und Komponistin Leopoldine Blahetka, der Chopin in Wien begegnete und die mit Beethoven, Schubert und vielen weiteren Persönlichkeiten ihrer Zeit eng verbunden war. Beethovens Ouvertüre Zur Namensfeier und Schuberts Unvollendete runden demzufolge diesen Streifzug durch das musikalische Wien der frühen Romantik ab.
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"Reflections" - Midori spielt Tschaikowsky
Festival Strings Lucerne
Midori, Violine Festival Strings Lucerne Daniel Dodds, Leitung & Violine Maurice Ravel: Menuet sur le nom d’Haydn, arrangiert für Streichorchester von Cliff Colnot Helena Winkelman: Papa Haydn’s Parrot-Suite, Hommage à Haydn, 3 Stücke für Streichorchester 1. Variations on very little 2. Rondo in presence of fleas: a manic scratching miniature 3. Haydn on the rocks: your personal bird experience Peter I. Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur op. 35 Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Die legendäre Geigerin Midori kehrt zu den Festival Strings Lucerne zurück. Im Zentrum des Abends steht Tschaikowskys leidenschaftliches Violinkonzert – jenes Werk, mit dessen Einspielung Midori bereits als 14-Jährige internationales Aufsehen erregte und einen Grundstein zu ihrer Weltkarriere legte. Unter dem Titel «Reflections» entfaltet sich ein Programm der musikalischen Spiegelungen und Perspektivwechsel. Ravels feinsinnige Hommage an Haydn trifft auf Helena Winkelmans Haydn-Hommage, ihre Papa Haydn’s Parrot-Suite, die farbenreiche Tonsprache mit überraschenden Jazz- und Pop-Anklängen verbindet. Den Abschluss bildet Beethovens Zweite Sinfonie, die auf Haydn und Mozart zurückblickt und doch auch mit typisch Beethoven’scher Energie den Weg in die Zukunft weist.
Aufführungen
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Die vier Jahreszeiten - einmal anders "Winter"
Festival Strings Lucerne
Benjamin Appl, Bariton Festival Strings Lucerne Chamber Players Franz Schubert: Winterreise op. 89, D. 911, arrangiert für Bariton und Streichquartett von Wim ten Have Im zweiten Teil der «vier Jahreszeiten – einmal anders» ist Benjamin Appl mit Schuberts «Winterreise» zu Gast. Der letzte Fischer-Dieskau-Schüler gehört zu den führenden Liedinterpreten unserer Zeit. Mit einer durch seinen berühmten Lehrer geprägten, ausdrucksstarken Textgestaltung und tiefen musikalischen Durchdringung begeistert der vielfach ausgezeichnete Bariton Publikum und Kritik auf den grossen Konzertpodien der Welt. Schuberts «Winterreise» ist ein Werk, das wie kaum ein anderes die existenziellen Fragen des Menschseins verhandelt. Mit feiner Nuancierung und grosser erzählerischer Kraft wird Appl den Weg des einsamen Wanderers nachzeichnen – von Hoffnung und Erinnerung bis zu Verlorenheit und Resignation. An die Stelle des Klaviers tritt ein Streichquartett mit Primarius Daniel Dodds. Die reichen Klangfarben und die kammermusikalische Intimität der Streicher verleihen Schuberts berühmtem Liedzyklus eine faszinierende neue Perspektive.
Aufführungen
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"Drama, Tanz & Aufbruch" - Emanuel Ax spielt Mozart
Festival Strings Lucerne
Emanuel Ax, Klavier Festival Strings Lucerne Daniel Dodds, Leitung & Violine Wolfgang Amadé Mozart: Pas seul de M. Le Grand aus der Ballettmusik KV 367 zu Idomeneo KV 366 Wolfgang Amadé Mozart: Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503 Vincenzo Righini: Ballettsuite aus der Oper «Gerusalemme liberata» (1803) Solovioline: Daniel Dodds Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Mit Emanuel Ax präsentieren die Festival Strings Lucerne zum Auftakt der Konzerte im KKL Luzern einen der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit. Der vielfache Grammy-Preisträger und gerade erst von Musical America zum «Künstler des Jahres» gekürte Pianist feiert sein überfälliges Debüt beim Orchester und interpretiert Mozarts Klavierkonzert Nr. 25 KV 503 – ein Meisterwerk von majestätischer Grösse und festlicher Strahlkraft. Eine spannende Entdeckung erwartet das Publikum im zweiten Konzertteil mit Musik von Vincenzo Righini, einem heute leider kaum noch bekannten Zeitgenossen Mozarts und Beethovens, der als preussischer Hofkapellmeister zu den prägenden Musikpersönlichkeiten seiner Epoche zählte. Von hier führt der Weg zu Beethoven, der über ein Thema Righinis Klaviervariationen schrieb und mit dessen Erster Sinfonie die Festival Strings Lucerne und Daniel Dodds den Blick auf das bevorstehende Beethoven-Jahr richten.
Aufführungen
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