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Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern
Konzerte / Konzert Luzerner Sinfonieorchester Luzern, Pilatusstrasse 18
Konzerte / Konzert PIANOissimo Alpnach, Biel 3
Konzerte | Konzert

Festival Strings Lucerne | Daniel Dodds

Lucerne Festival

Festival Strings Lucerne Daniel Dodds Violine und Musikalische Leitung «Lullaby und Square Dance: Gershwin, Copland, Bernstein» Klassik im Kurzformat, bei freiem Eintritt und ganz casual. Mit Musik und im Gespräch stellen wir Ihnen am frühen Abend ausgewählte Künstler*innen und Werke vor: junge Talente und gefeierte Stars, Klassiker der Klassik und aufregende Hörabenteuer. Information Der Zutritt zu den Konzerten der Reihe 40min ist nur mit einem gültigen Ticket möglich. Fünf Tage vor der Veranstaltung, ab Samstag, 29.08. | 10.00 Uhr, können Sie über lucernefestival.ch kostenlose, nicht nummerierte Tickets beziehen. Die Anzahl der Tickets ist auf zwei pro Bestellung limitiert. Am Tag der Veranstaltung können vor Ort allfällige Rest­tickets bezogen werden.
Konzerte | Konzert

The Met Orchestra | Yannick Nézet-Séguin | Joyce DiDonato

Lucerne Festival

The Met Orchestra Yannick Nézet-Séguin, Dirigent Joyce DiDonato, Mezzosopran Missy Mazzoli (*1980): Sinfonia (for Orbiting Spheres) für Orchester Gustav Mahler (1860–1911): Rückert-Lieder, Sinfonie Nr. 4 G-Dur Seit 15 Jahren ist der charismatische Kanadier Yannick Nézet-Séguin Stammgast bei Lucerne Festival — und einer der grossen Publikumslieblinge. Mit den Wiener Philharmonikern trat er hier auf, mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, mit dem Philadelphia Orchestra und immer wieder mit dem Lucerne Festival Orchestra: Es waren Sternstunden. Jetzt, im Sommer der «American Dreams», gastiert er erstmals mit seinem Met Orchestra aus New York am Vierwaldstättersee und widmet sich dabei einem seiner Lieblingskomponisten: Gustav Mahler. Die Vierte Sinfonie hat sich Nézet-Séguin dafür ausgesucht, ein Werk «von einzigartiger Reinheit», wie er glaubt. Aber gerade diese Sinfonie, die eine Reise ins Paradies unternimmt, ist auch abgründig und schwer zu deuten. Als «Reiseführerin» im Finale, die uns die Sehenswürdigkeiten im Garten Eden präsentiert, ist die grosse Joyce DiDonato zu erleben: eine kluge Gestalterin, die ihren wunderschönen Mezzosopran höchst kultiviert zu führen versteht. Sie trägt auch Mahlers Rückert-Lieder vor, mit dem berühmten Ich bin der Welt abhanden gekommen. Wenn sie dieses Lied singe, gesteht DiDonato, fühle sie sich, als würde sie ein anderes Universum betreten. Pause um ca. 19.10 Uhr Konzertende gegen 20.40 Uhr 17.30 Uhr Konzerteinführung mit Malte Lohmann (Auditorium KKL Luzern)
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Jörg Widmann | Frank Reinecke | SWR Experimentalstudio

Lucerne Festival

Jörg Widmann, Komponist Frank Reinecke, Kontrabass SWR Experimentalstudio: Michael Acker | Joachim Haas | Daniel Miska Mark Andre (*1964): … selig sind … für Klarinette und Elektronik iv 18 («Sie fürchteten sich nämlich») für Kontrabass solo Wie ein Forscher erkundet composer-in-residence Mark Andre die Möglichkeiten eines Instruments. Über mehrere Jahre hat er eng mit dem Bassisten Frank Reinecke zusammengearbeitet. Das Ergebnis: ein knapp dreiviertelstündiges Solo, das dem Kontrabass eine ganze Welt an neuen, ungewöhnlichen Klängen entlockt und die Aufmerksamkeit dabei auf Flüchtiges, Instabiles, Zerbrechliches lenkt. Das geht bis an die Grenze des Hörbaren — etwa wenn die tiefste Saite des Kontrabasses noch tiefer gestimmt wird, bis zum Subkontra-E — und will gerade dadurch Transzendentes, Metaphysisches aufscheinen lassen. Für  . . . selig sind . . .  , eine als Raummusik angelegte musikalische Meditation über die Bergpredigt Jesu, griff Andre auf Klangerfahrungen zurück, die er in ausgiebigen Sessions mit Jörg Widmann machen konnte. «Wir haben auf der Klarinette gemeinsam Klänge entwickelt, die auch ich vorher nicht kannte, weil es sie vorher nicht gab», berichtet Widmann. «Wir haben wie Kinder gestaunt.» Pause um ca. 11.45 Uhr Konzertende gegen 12.55 Uhr 11.00 Uhr Einführung im Konzert: Jörg Widmann und Frank Reinecke im Gespräch mit Mark Sattler
Konzerte | Konzertante Aufführung

Opernensemble des Luzerner Theaters | Luzerner Sinfonieorchester | Maria Radzikhovskiy | Marie Lambert-Le Bihan

Lucerne Festival

Opernensemble des Luzerner Theaters Luzerner Sinfonieorchester Maria Radzikhovskiy, Dirigentin Marie Lambert-Le Bihan, Regie und Licht Ilaria Ariemme, Kostüme Pia-Rabea Vornholt, Dramaturgie Peter Maxwell Davies (1934–2016): Eight Songs for a Mad King. Musiktheater für Männerstimme und Ensemble. Libretto von Randolph Stow mit Texten von George III. (In englischer Sprache) Bushra El-Turk (*1982): Medeas Monolog. Libretto von Ariane Koch (Uraufführung / Auftragswerk des Luzerner Theaters) Ist Wahnsinn ein Mittel, um der Realität zu entkommen? Oder — im Gegenteil — ein Instrument, um ihr zu begegnen? Mit seinem Monodram Eight Songs for a Mad King schuf Peter Maxwell Davies 1968 eine raffinierte Charakterstudie des verrückten britischen Königs George III., der ab 1760 regierte, und ging dabei von Originaltexten des Monarchen aus. Betörende Kantilenen stehen in diesem Klassiker des modernen Musiktheaters neben Kakofonien. So entsteht das Bild emotionaler und geistiger Zerrüttung. Es provoziert und offenbart zugleich eine erstaunliche Hellsichtigkeit. Die Uraufführung der Britin Bushra El-Turk setzt dieser historischen Figur eine der widersprüchlichsten mythologischen Frauengestalten entgegen und verleiht Medea eine neue, eigene Stimme. Im Spannungsfeld von Selbstermächtigung und Wahnsinn, Macht und Willkür, Liebe und Hass lässt uns dieser Operndoppelabend eine Welt in Brüchen erleben. Er mag auch Wahrheiten hervorbringen, die uns tief berühren. insgesamt 90 min (inkl. Pause) Kooperation des Luzerner Theaters mit Lucerne Festival
Konzerte | Klavierkonzert

Bridget Yee

Lucerne Festival

Bridget Yee, Klavier Richard Wagner (1813–1883): Isoldens Liebestod aus Tristan und Isolde. Fassung für Klavier von Franz Liszt S 477 Samuel Barber (1910–1981): Movement I aus Excursions op. 20 George Gershwin (1898–1937): Embraceable You aus Seven Virtuoso Etudes on Gershwin Songs for Piano, bearbeitet von Earl Wild Joseph Haydn (1732–1809): Fantasie (Capriccio) C-Dur Hob. XVII:4 Samuel Barber (1910–1981): Movement III aus Excursions op. 20 Laila Arafah (*2004): shadow undulations of a bellflower (Schweizer Erstaufführung) Franz Liszt (1811–1886): Klaviersonate h-Moll S 178 Diese Pianistin passt in kein Schema. Bridget Yee wurde 2004 in Malaysia geboren, kam als 11-Jährige zum Studium nach London und gewann u. a. die Windsor International Piano Competition. Aber sie brilliert nicht nur auf dem Klavier, sondern hat sich auch als Cellistin und Kontrabassistin ausbilden lassen und bei Orchesterkonzerten unter Jac van Steen und Benjamin Zander musiziert. Das habe ihren Horizont erweitert, findet sie, auch zum Nutzen ihres Tastenspiels. Als Interpretin sucht Bridget Yee unermüdlich nach Inspirationen ausserhalb der Musik: Man müsse sich nur umschauen, lautet die Devise. Ihre Rezitale moderiert sie meist — sehr zum Vergnügen des Publikums. Und dann hat Yee auch noch ein Faible für ungewöhnliche und originelle Programme. Werke von Haydn bis zur Gegenwart hat sie für ihr Debut bei Lucerne Festival ausgewählt. Zwei berühmte Transkriptionen, wie sie verschiedener nicht sein könnten, sind dabei: Wagners Isoldens Liebestod und Gershwins Embraceable You . Mit Samuel Barber ehrt sie einen amerikanischen Klassiker. Und bei Liszts grosser h-Moll-Sonate ist sie als Virtuosin wie kluge Gestalterin gleichermassen gefragt. Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 13.30 Uhr. Musik & Mittagessen Geniessen Sie nach dem Konzert ein feines Menü. Mehr unter lucernefestival.ch/lunchkonzerte
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Lucerne Festival Orchestra | Anne-Sophie Mutter

Lucerne Festival

Lucerne Festival Orchestra Anne-Sophie Mutter, Violine und musikalische Leitung Knut Johannessen, Cembalo Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791): Divertimento F-Dur KV 138 (125c) André Previn (1929–2019): Violinkonzert Nr. 2 für Violine und Streichorchester mit zwei Cembalo-Zwischenspielen Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791): Violinkonzert B-Dur KV 207 Aftab Darvishi (*1987): Likoo für Violine Solo (Schweizer Erstaufführung) Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791): Violinkonzert A-Dur KV 219 Die Jubilarin lässt die Korken knallen: Zum 50. Jahrestag ihres Luzerner Bühneneinstands spielt Anne-Sophie Mutter gleich drei Violinkonzerte und ein Solostück an einem einzigen Abend! Und dabei übernimmt sie auch noch selbst die Musikalische Leitung des Lucerne Festival Orchestra — alles andere als ein Schonprogramm. Die Werke, die Anne-Sophie Mutter ausgewählt hat, sind für sie allesamt «Herzensprojekte». Mit einem Mozart-Konzert stellte sie sich schon als Neunjährige bei ihrem allerersten öffentlichen Auftritt mit Orchester vor, und Mozart widmete sie auch ihre erste Platteneinspielung, die 1978 mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan herauskam. André Previn, der für sie mehr als nur ein künstlerischer Partner war, schrieb für sie zahlreiche neue Werke, darunter auch sein Violinkonzert Nr. 2. Es ist eine von 34 Partituren, die sie bislang zur Uraufführung gebracht hat. Zu den jüngsten Novitäten, die sie aus der Taufe hob, gehört das Solostück Likoo der Iranerin Aftab Darvishi. Es spürt Sehnsüchten nach: den Gefühlen von Frauen, die ihre Liebsten oder ihre Heimat verloren haben oder um ihre Rechte kämpfen müssen. «Es ist mir wichtig, ihnen mit dieser Musik eine Stimme zu geben», bekennt Anne-Sophie Mutter, die wach an allem teilhat, was sich in der Welt tut. Pause um ca. 20.40 Uhr Konzertende gegen 21.45 Uhr 18.30 Uhr Konzerteinführung mit Susanne Stähr (KKL Luzern, Auditorium)
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Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Baldur Brönnimann | Miah Persson

Lucerne Festival

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) Baldur Brönnimann, Dirigent Miah Persson, Sopran Mark Andre (*1964): Im Entschwinden für Orchester Im Entfalten (Dem Andenken an Pierre Boulez) für Orchester Im Entsiegeln 1 für Sopran und Orchester (Uraufführung / Auftragswerk von Lucerne Festival und dem NOW!-Festival der Philharmonie Essen) Seine «Obsession» seien «kompositorische Zwischenräume», bekennt Mark Andre. «Das sind die Räume, die ganz schnell vergehen, die aber vielleicht die höchste Stufe der Intensität entfalten.» In seinem 2021/22 entstandenen Orchesterstück Im Entschwinden nimmt der diesjährige composer-in-residence jenen flüchtigen Moment in den Fokus, in dem der Klang in die Stille mündet: Seine unendlich feine, mit Lufttönen der Bläser, kratzenden Streicherbögen, Heulschläuchen und Donnerblech geräuschhaft gebrochene Musik beobachte «die allerletzten, zerbrechlichsten, zartesten, instabilsten Klangsignaturen». Der Werktitel hat für den tiefgläubigen Andre aber auch eine theologische Dimension, bezieht er sich doch auf den auferstehenden, dem Irdischen entschwindenden Christus. 2025 folgte als Hommage an Pierre Boulez Im Entfalten, «ein ‹inwendiger› Trauermarsch mit Fürbitten von Boulez’ Lieblingsinstrumenten Harfe, Glocken, Klavier, Flöte», so die Frankfurter Allgemeine Zeitung. In Luzern erklingen beide Werke erstmals im Zusammenhang und runden sich mit der Uraufführung des dritten Teils Im Entsiegeln 1 zum Orchesterzyklus . . . im . . . Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 17.20 Uhr. 16.00 Uhr Einführung mit Musikbeispielen im Konzert: Mark Andre und Baldur Brönnimann im Gespräch mit Mark Sattler
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Solist*innen und Brass Ensemble des Lucerne Festival Orchestra

Lucerne Festival

Solist*innen und Brass Ensemble des Lucerne Festival Orchestra NN, Klavier Amy Beach (1867–1944): Klavierquintett fis-Moll op. 67 George Gershwin (1898–1937): Strike up the Band, arrangiert für Brass Ensemble von Manfred Honetschläger Samuel Barber (1910–1981): Adagio aus dem Streichquartett Nr. 1 h-Moll op. 11, arrangiert für Brass Ensemble von Steven Verhaert Leonard Bernstein (1918–1990): Suite aus West Side Story, arrangiert für Brass Ensemble von Eric Crees Dieses Ensemble ist Kult! Wenn sich die Blechbläser des Lucerne Festival Orchestra rund um den Trompeter Reinhold Friedrich und den Posaunisten Jörgen van Rijen zu einer Brass Band vereinen, dann steigt die Stimmung schnell auf den Siedepunkt. Das gilt erst recht für den Auftritt in diesem Sommer, der ganz dem Motto «American Dreams» folgt. Gleich Gershwins Strike Up the Band sorgt für einen Schub von guter Laune und Swing. Und bei der Suite aus Bernsteins West Side Story gibt es ohnehin kein Halten mehr. Die Greatest Hits aus diesem Evergreen sind natürlich dabei: der Mambo, Somewhere und America, dessen Text erstaunlich aktuell anmutet: «Life can be bright in America / If you can fight in America. / Life is all right in America / If you’re all-white in America.» Für einen Moment des Innehaltens sorgt indes die berühmteste amerikanische Trauermusik, Barbers Adagio, die zum Gedenken an den im letzten Herbst verstorbenen Tubisten des Ensembles, Thomas Keller, erklingt. Am Anfang aber steht das bezaubernde Klavierquintett von Amy Beach: Elegisch und verträumt ist es, erinnert ein bisschen an Brahms — und geht einfach zu Herzen. Pause um ca. 20.05 Uhr Konzertende gegen 21.45 Uhr
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Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Jörg Widmann | Michael Engelhardt

Lucerne Festival

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) Jörg Widmann, Dirigent Christoph Sietzen, Schlagzeug, Einstudierung Schlagzeuger*innen Teil II Michael Engelhardt, Sprecher Markus Güdel, Licht Maxime Le Saux, Klangregie Wolfgang Rihm (1952–2024): Tutuguri. Poème dansé für grosses Orchester, Schlagzeuger*innen, Chor vom Tonband und Sprecher, nach dem Gedicht Tutuguri aus dem Hörspiel Pour en finir avec le jugement de dieu von Antonin Artaud Das erste Konzert der Lucerne Festival Academy unter ihrem neuen Künstlerischen Leiter Jörg Widmann wird laut, wild und masslos. Wer bei Wolfgang Rihms Tutuguri — irregeleitet durch den Untertitel Poème dansé — an eine elegante Ballettmusik à la Debussy denkt, dürfte vor Schreck vom Sitz kippen. Mit wilden Blechbläsereruptionen, unheilvoll pulsierenden Rhythmen, markerschütternden Schreien und einer finalen, gut halbstündigen Trommelkanonade von gleich sechs Schlagzeuger*innen wird Tutuguri das KKL Luzern in seinen Grundfesten erschüttern. Inspiriert zu diesem Höllenlärm wurde Rihm Anfang der 1980er Jahre durch ein Gedicht des französischen Theaterrevolutionärs Antonin Artaud. Der hatte ein halbes Jahrhundert zuvor bei den Tarahumara, einem indigenen Volksstamm in Mexiko, einer Peyote-Zeremonie beigewohnt und diese Erfahrung literarisch verarbeitet. Es geht um schwarze Sonnen und verkohlte Erde, nackte Reiter und kopflose Pferde, um archaische Rituale und rauschhafte Halluzinationen. Rihm strebte «Musik im Rohzustand» an: einen «Klang-Körper, dessen Zuckung und Umformung Melos, Rhythmus und Farbe wird». 17.30 Uhr Konzerteinführung: Jörg Widmann und Michael Engelhardt im Gespräch mit Mark Sattler (KKL Luzern, Auditorium) Pause um ca. 20.00 Uhr Konzertende gegen 21.10 Uhr
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LFO | Riccardo Chailly | Frank Dupree | Solist*innen des LFO und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

Lucerne Festival

Lucerne Festival Orchestra Riccardo Chailly Dirigent Frank Dupree Klavier Solist*innen des Lucerne Festival Orchestra und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) Steve Reich (*1936): New York Counterpoint. Fassung für elf Klarinetten Begrüssung: Markus Hongler, Stiftungsratspräsident; Sebastian Nordmann, Intendant Grusswort: Guy Parmelin Bundespräsident George Gershwin (1898–1937): Cuban Overture, Concerto in F für Klavier und Orchester Charles Ives (1874–1954): Sinfonie Nr. 1 d-Moll Go West! Zur Eröffnung des Festivalsommers spüren Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra verschiedenen «American Dreams» nach. Da wäre zunächst George Gershwin, der Klassik und Jazz so genial miteinander verband, dass von E- oder U-Musik keine Rede mehr sein kann. Zu seiner schmissigen Cuban Overture, die auf Rumba-Rhythmen tanzt, inspirierte ihn ein Besuch in Havanna. In seinem grossen Concerto in F dagegen, für Chailly «das erste amerikanische Klavierkonzert», geben Charleston und Blues den Ton an. Das Finale bezeichnete Gershwin als «eine rhythmische Orgie»: genau das richtige Stück für einen Grenzgänger wie den 34-jährigen Frank Dupree mit seiner überbordenden Energie und ansteckenden Spielfreude. Der zweite Teil des Abends gehört aber Charles Ives, dem Pionier der musikalischen Freiheit, der sich keinen Regeln unterwarf. Seine Erste Sinfonie steht zwar noch in der romantischen Tradition, doch steuert sie mit ihrem ungebrochenen Optimismus zugleich eine uramerikanische Note bei. Vor allem: Ihr munterer Mix aus schwelgerischen Melodien, wilden Ausbrüchen, berührendem Gospelsound und peppigen Marschrhythmen bietet einfach beste Unterhaltung! Pause um ca. 20.10 Uhr Konzertende gegen 21.30 Uhr
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Lucerne Festival Orchestra | Klaus Mäkelä | Augustin Hadelich

Lucerne Festival

Lucerne Festival Orchestra Klaus Mäkelä, Dirigent Augustin Hadelich, Violine Samuel Barber (1910–1981): Violinkonzert op. 14 Igor Strawinsky (1882–1971): Der Feuervogel. Märchenballett in zwei Bildern Für seinen Einstand als «artiste étoile» in diesem Sommer bringt Augustin Hadelich ein Werk aus seiner amerikanischen Wahlheimat mit, das er besonders liebt: das betörend schöne Violinkonzert von Samuel Barber. «Sehr emotional» findet er Barbers Klangsprache und gesteht, dass es einem gerade beim hochexpressiven langsamen Satz schon mal heiss und kalt den Rücken runterlaufen kann. Aber auch der Virtuose Hadelich ist bei diesem Konzert gefordert — vor allem im Finale: «Das ist wie ein Perpetuum mobile — man muss loslassen und gleichzeitig alles kontrollieren.» Vielleicht ist das auch das Erfolgsrezept für den Feuervogel, Igor Strawinskys fulminanten Ballett-Erstling, bei dem das Lucerne Festival Orchestra alle Register seiner Kunst ziehen darf: mit sattem Sound, zündenden Rhythmen, russisch-archaischen Klängen und mitreissenden Steigerungskurven. Der Finne Klaus Mäkelä, längst ein Publikumsliebling in Luzern und der ganzen Welt, wird erneut beweisen, warum die besten Orchester um ihn buhlen: Mit ihm zu spielen macht einfach Spass, gestehen viele Musiker*innen ganz freimütig — und das Klangergebnis begeistert durch ungeheure Intensität. 17.30 Uhr Konzerteinführung mit Susanne Stähr (KKL Luzern, Auditorium) Pause um ca. 19.00 Uhr Konzertende gegen 20.20 Uhr
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LFO | Riccardo Chailly | Frank Dupree | Solist*innen des LFO und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

Lucerne Festival

Lucerne Festival Orchestra Riccardo Chailly, Dirigent Frank Dupree, Klavier Solist*innen des Lucerne Festival Orchestra und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) Steve Reich (*1936): New York Counterpoint. Fassung für elf Klarinetten Begrüssung: Markus Hongler, Stiftungsratspräsident; Sebastian Nordmann, Intendant Grusswort: Guy Parmelin, Bundespräsident George Gershwin (1898–1937): Cuban Overture, Concerto in F für Klavier und Orchester Charles Ives (1874–1954): Sinfonie Nr. 1 d-Moll Erleben Sie das Eröffnungskonzert live auf der Grossleinwand — direkt am Ufer des Vierwaldstättersees, im Hintergrund das grandiose Panorama von Rigi, Bürgenstock & Co. Mit Musik von Gershwin und Ives sorgen Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra für eine stimmungsvolle musikalische Sommernacht.
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Lucerne Festival Orchestra | Riccardo Chailly | Emmanuel Tjeknavorian

Lucerne Festival

Lucerne Festival Orchestra Riccardo Chailly, Dirigent Emmanuel Tjeknavorian, Violine Felix Mendelssohn (1809–1847): Violinkonzert e-Moll op. 64 Ludwig van Beethoven (1770–1827): Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Mit der Vierten wartet auf das Lucerne Festival Orchestra und seinen Chef Riccardo Chailly die vielleicht grösste Herausforderung unter allen Beethoven-Sinfonien. Denn sie bietet nicht nur eine geheimnisvolle Einleitung, die weit in die Romantik vorgreift, sondern entfacht auch einen vorwärtsstürmenden Furor sondergleichen. Die rasend rotierenden Sechzehntel, die Beethoven verlangt, bringen so manches Spitzenorchester ins Schwitzen — aber das Lucerne Festival Orchestra ist doch eine Klasse für sich . . . Mit einem unwiederholbaren Ereignis eröffnet das Konzert bereits. Der 30-jährige Emmanuel Tjeknavorian, ein waschechter Wiener mit armenischen Wurzeln, spielt Mendelssohns beglückendes Violinkonzert. Seit einigen Jahren konzentriert sich Tjeknavorian auf seine Dirigentenkarriere und wurde dafür schon mit dem renommierten Premio Abbiati der italienischen Musikkritik geehrt. Aber begonnen hat er seine Laufbahn als fulminanter Violinvirtuose, ausgezeichnet mit etlichen internationalen Preisen. Für Riccardo Chailly — und nur für ihn — greift er nochmals zur Geige. Er sei eben «ein Künstler, der musiziert», beschreibt sich Tjeknavorian selbst. 17.00 Uhr Konzerteinführung mit Susanne Stähr (KKL Luzern, Auditorium) Pause gegen 17.40 Uhr Voraussichtliches Konzertende um 18.45 Uhr Genussvolle Angebote rund ums Konzert die kulinarische Begleitung für Ihr Konzerterlebnis
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Hagen Quartett | Kirill Gerstein | Julia Hagen

Lucerne Festival

Hagen Quartett: Lukas Hagen, Violine | Rainer Schmidt, Violine | Veronika Hagen, Viola | Clemens Hagen, Violoncello Kirill Gerstein Klavier Julia Hagen, Violoncello Johannes Brahms (1833–1897): Klavierquintett f-Moll op. 34 Franz Schubert (1797–1828): Streichquintett C-Dur D 956 Dieses Quartett ist Legende: Als sich in den 1970er Jahren die vier Kinder der Salzburger Musikerfamilie Hagen zu einem Ensemble formierten, war das Aufsehen gross. So ein organisches Zusammenspiel und fast schon blindes Verständnis hatte man nur selten gehört! Gidon Kremer, Nikolaus Harnoncourt und György Kurtág zählten zu den ersten Förderern des Hagen Quartetts, das schnell — seit 1987 mit Rainer Schmidt an der zweiten Geige — die Konzertbühnen der Welt eroberte. Die vier spielten mit berühmten Grössen der Klassikbranche wie Maurizio Pollini und Krystian Zimerman, Heinrich Schiff und Mitsuko Uchida, Sabine Meyer und Jörg Widmann. Und auch im Lucerne Festival Orchestra, das Claudio Abbado 2003 ins Leben rief, waren alle vier mit dabei. Nach rund 50 Jahren verabschiedet sich das Hagen Quartett in der Saison 2025/26 von seinem Publikum; der heutige Abend markiert seinen letzten Auftritt in der Schweiz. Dabei ist mit der fabelhaften Cellistin Julia Hagen in Schuberts berührendem Streichquintett auch die nächste Generation der Familie zu hören. Und in Brahms’ dämonischem Klavierquintett darf der pianistische Tausendsassa Kirill Gerstein brillieren. Pause gegen 20.20 Uhr Voraussichtliches Konzertende um 21.45 Uhr Genussvolle Angebote rund ums Konzert die kulinarische Begleitung für Ihr Konzerterlebnis
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Lucerne Festival Orchestra | Franz Welser-Möst | Leif Ove Andsnes

Lucerne Festival

Lucerne Festival Orchestra Franz Welser-Möst, Dirigent Leif Ove Andsnes, Klavier Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791): Klavierkonzert d-Moll KV 466 Ludwig van Beethoven (1770–1827): Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Sinfonia eroica Die aufregende Beethoven-Expedition, die das Lucerne Festival Orchestra vor zwei Jahren in Angriff nahm, geht in die dritte Runde: zunächst mit der grossen Sinfonia eroica, die den Komponisten von seiner kämpferischen, heldenhaften Seite zeigt. Beethoven stritt für Ideale wie die Freiheit und die Gleichheit; er war überzeugt davon, dass den Menschen eine bessere Zukunft beschieden sei. Und die verheisst dann das schwungvolle Finale der Es-Dur-Sinfonie. Franz Welser-Möst wird die Aufführung leiten: Er debutierte 2025 spektakulär mit Beethovens Neunter beim Lucerne Festival Orchestra. «Eine vorbildlich klare, interpretatorisch genau ausbalancierte Wiedergabe», bescheinigte ihm die Neue Zürcher Zeitung. Der Anfang des Abends aber gehört Beethovens grossem Idol Wolfgang Amadé Mozart, dem Helden seiner Jugendjahre. Und dem norwegischen Meisterpianisten Leif Ove Andsnes, der bei Mozart zuhause ist wie nur wenige. Er wird das fast schon romantische d-Moll-Konzert vortragen, das er für revolutionär hält: Es erinnere ihn an «ein Drama zwischen dem Individuum, also dem Solisten, und der Gesellschaft, die vom Orchester dargestellt wird». 18.30 Uhr Konzerteinführung mit Susanne Stähr (KKL Luzern, Auditorium) Pause gegen 20.15 Uhr Voraussichtliches Konzertende um 21.40 Uhr Genussvolle Angebote rund ums Konzert die kulinarische Begleitung für Ihr Konzerterlebnis
Konzerte | Konzertante Aufführung

Dresdner Festspielorchester | Concerto Köln | Dresdner Festspielchor der Richard-Wagner-Akademie | Kent Nagano | Solist*innen

Lucerne Festival

Dresdner Festspielorchester Concerto Köln Dresdner Festspielchor der Richard-Wagner-Akademie Kent Nagano, Dirigent Young Woo Kim, Siegfried Johannes Kammler, Gunther Daniel Schmutzhard, Alberich Patrick Zielke, Hagen Åsa Jäger, Brünnhilde Sophia Brommer, Gutrune Olivia Vermeulen, Waltraute Jasmin Etminan, Erste Norn Marie Luise Dressen, Zweite Norn Valentina Farcas, Dritte Norn Ania Vegry, Woglinde Ida Aldrian, Wellgunde Eva Vogel, Floßhilde Richard Wagner (1813–1883): Götterdämmerung. Dritter Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" Vergessen Sie alles, was Sie über Wagner zu wissen glaubten! Kent Nagano, das Dresdner Festspielorchester und Concerto Köln setzen mit ihrer Aufführung der Nibelungen-Tetralogie neue Standards. Denn erstmals erklingt das Mammutprojekt in historisch informierter Aufführung. Ganz wie zu Wagners Lebzeiten spielen die Streicher auf Darmsaiten; die Blasinstrumente sind den zeitgenössischen Vorbildern nachgebaut, die Stimmung des Orchesters ist tiefer, und die Texte werden auch schon mal deklamiert und nicht nur traditionell «gesungen». Endlich versteht man alles — und manchmal erinnert es fast an Liedgesang. Mit einem internationalen Forschungsteam hat Nagano verblüffende Erkenntnisse zutage gefördert. Das Ergebnis ist frappierend. «Leicht und luftig» klinge dieser Wagner, stellte Jan Brachmann in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung fest; insbesondere die Bläser verblüfften «mit einer schärferen Zeichnung in den Individualfarben: Das knarzt, rülpst und grunzt mit einer ungezogenen Körperlichkeit.» Mit der Götterdämmerung rundet sich der Ring in diesem Sommer. Und wir haben noch einmal die Chance, Wagners Musik so zu erleben, wie er sie wohl selbst gehört hat. Konzertante Aufführung mit deutschen und englischen Übertiteln erste Pause um ca. 19.05 Uhr, zweite Pause um ca. 20.40 Uhr Konzertende gegen 22.30 Uhr «The Wagner Cycles» in Zusammenarbeit mit den Dresdner Musikfestspielen 16.00 Uhr Konzerteinführung mit Susanne Stähr (KKL Luzern, Auditorium)
Konzerte | Konzert

Konzerthausorchester Berlin | Rundfunkchor Berlin | Joana Mallwitz

Lucerne Festival

Konzerthausorchester Berlin Rundfunkchor Berlin Florian Helgath, Choreinstudierer Joana Mallwitz, Dirigentin Hans Werner Henze (1926–2012): Sinfonia N. 9 für gemischten Chor und Orchester. Dichtung auf Anna Seghers’ Roman "Das siebte Kreuz" von Hans-Ulrich Treichel Eine fast einstündige Neunte Sinfonie mit Chor und grossem Orchester: Wer denkt da nicht an Beethoven? Doch «statt die Freude, den schönen Götterfunken zu besingen», evoziere er in seiner Sinfonia N. 9 eine «Welt des Grauens und der Verfolgung, die weiterhin ihre Schatten wirft», erklärte Hans Werner Henze. Zugrunde liegt Anna Seghers’ antifaschistischer Jahrhundertroman Das siebte Kreuz: Sieben Häftlinge fliehen in Nazi-Deutschland aus einem Konzentrationslager, nur einer von ihnen kann sich in die Freiheit retten. Eindringlich und mit grossem Einfühlungsvermögen zeichnet Henze die Todesangst der Flüchtenden und die Brutalität der Verfolgung nach: «eine Apotheose des Schrecklichen und Schmerzlichen» und zugleich «Ausdruck der allergrössten Verehrung für die Leute, die Widerstand geleistet haben in der Zeit des nazifaschistischen Terrors». Das Konzerthausorchester Berlin und seine gefeierte Chefdirigentin Joana Mallwitz geben mit Henzes erschütterndem Bekenntniswerk ihren Festival-Einstand. Und weil Joana Mallwitz nicht nur eine begeisternde Dirigentin ist, sondern auch ohrenöffnend über Musik zu sprechen versteht, wird sie zu Beginn des Konzerts selbst in die Sinfonie einführen. Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 20.50 Uhr. 19.30 Uhr Einführung im Konzert: Joana Mallwitz im Gespräch mit Sebastian Nordmann
Konzerte | Konzert

Stephan Heuberger | Frank Reinecke

Lucerne Festival

Stephan Heuberger, Orgel Frank Reinecke, Kontrabass Mark Andre (*1964): iv 15. Himmelfahrt für Orgel (Schweizer Erstaufführung) iv 19. Pfingsten – Echos für Kontrabass und Orgel (Schweizer Erstaufführung) Einen ganzen Zyklus von iv-Stücken hat composer-in-residence Mark Andre bereits vorgelegt. Das titelgebende Kürzel steht dabei für «introvertiert», denn es geht um eine Reise ins Innere des Klangs: um eine fragile, reduzierte Musik, die sich an der Grenze des Wahrnehmbaren bewegt, aber eine enorme Intensität entfaltet und eine Tür zu spirituellen Sphären öffnet. So beschäftigt sich das Orgelstück iv 15. Himmelfahrt mit «Prozessen des Verschwindens». Andre assoziiert sie «mit der Situation der Himmelfahrt, der Aufhebung des Körpers oder — in der Musik — des Klangkörpers». Er lässt zum Beispiel während des Spiels den Gebläsemotor abschalten, was den Winddruck abschwächt, und färbt den Klang zusätzlich durch ungewohnte Registrierungen ein. So entstehe «eine eigene Art von Virtuosität, bei der man nicht unbedingt mit Tönen, sondern mit Registrierungen arbeitet», erklärt Organist Stephan Heuberger. Im bislang jüngsten Stück der Werkreihe, dem 2025 uraufgeführten Duo iv 19. Pfingsten — Echos , verlangt Mark Andre die ungewöhnliche Kombination von Orgel und Kontrabass: beides Instrumente mit enormem Tonumfang und doch ganz verschieden im Klang. Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 12.25 Uhr. 11.00 Uhr Einführung im Konzert: Stephan Heuberger und Frank Reinecke im Gespräch mit Mark Sattler
Konzerte | Konzert

Elias David Moncado | David Tobin | Ye-Eun Choi | Hwayoon Lee | Lionel Martin | Lauma Skride

Lucerne Festival

Elias David Moncado, Violine David Tobin, Violine Ye-Eun Choi, Violine Hwayoon Lee, Violine Lionel Martin, Violoncello Lauma Skride, Klavier Maurice Ravel (1875–1937): Violinsonate G-Dur Texu Kim (*1980): Jeogori für Violine solo (Uraufführung) Manuel Ponce (1882–1948): Estrellita, für Violine und Klavier bearbeitet von Jascha Heifetz Franz Waxman (1906–1967): Carmen-Fantasie für Violine und Klavier Yie-Eun Chun (*1985): Streichquartett Kinderszenen (Uraufführung) Die Nachwuchsförderung liegt Anne-Sophie Mutter besonders am Herzen. Zu diesem Zweck gründete sie 2008 die Anne-Sophie Mutter Stiftung und kann heute auf eine stolze Riege prominenter Stipendiat*innen blicken, darunter Vilde Frang, Sergey Khachatryan, Daniel Müller-Schott oder Kian Soltani. Ihre jüngste Entdeckung ist Elias David Moncado, Jahrgang 2000: ein deutsch-spanisch-malaysischer Geiger, der den Grand Prix sowie zehn Sonderpreise beim Karol-Lipiński-Wettbewerb in Polen gewann, 2025 seinen Einstand in der New Yorker Carnegie Hall gab und 2026 seine erste CD bei Warner Classics veröffentlicht. Er wird sich bei diesem Debut mit Maurice Ravels amerikanisch-inspirierter Violinsonate vorstellen, die einen «Blues» ins Zentrum rückt. Ausserdem wird er auf der Stradivari «Ludwig, ex-Szigeti» Hochvirtuoses vortragen wie Franz Waxmans fingerbrecherische Carmen-Fantasie. Doch auch vier weitere Mutter-Schützlinge sind in diesem ungewöhnlichen Debut-Konzert zu erleben, und zwar mit gleich zwei brandneuen Werken, die Anne-Sophie Mutter aus Anlass ihres 50. Luzerner Bühnenjubiläums für sie in Auftrag gegeben hat und die nun zur Uraufführung gelangen. Denn neue Musik zu ermöglichen ist eine weitere Leidenschaft der grossen Virtuosin. Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 13.30 Uhr. Musik & Mittagessen Geniessen Sie nach dem Konzert ein feines Menü. Mehr unter lucernefestival.ch/lunchkonzerte
Konzerte | Konzert

Ensemble Helix/Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern – Musik | Gregory Charette

Lucerne Festival

Ensemble Helix/Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern – Musik Gregory Charette, Dirigent Michael Gordon (*1956): Trance Rausch durch Repetition: Das ist das Rezept der Minimal Music. Sie wiederholt einfache Melodiemuster wieder und wieder, variiert sie dabei nur leicht — und avancierte zu einem der wichtigsten amerikanischen Beiträge zur Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Michael Gordon, zusammen mit Julia Wolfe und David Lang einer der Mitbegründer des legendären New Yorker Kollektivs Bang on a Can, knüpft an Minimal-Pioniere wie Steve Reich oder Philip Glass an. Seine Musik ist aber auch unüberhörbar vom Rock inspiriert. So beginnt Trance mit einem markanten Riff des E-Basses. Saxofone, Synthesizer und E-Gitarre sorgen für einen rauen, überaus kraftvollen Ensemblesound. Gordon lässt in diesem 1995 entstandenen Stück kurze Motive aufeinanderprallen und entwickelt aus komplexen, sich ständig verschiebenden Rhythmen einen heftig pulsierenden 50-Minuten-Rausch: kantige, groovende Musik, die auf einen ekstatischen Höhepunkt zusteuert und durch Samples von buddhistischen und gregorianischen Gesängen erweitert wird. Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 12.00 Uhr.

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